Forum Grenzwissenschaften und Kornkreise Kornkreise – Grenzwissenschaftliche Untersuchungen (Archiv-2019)

3. November 2008

Fotoprojekt: Gibt es an Samhain/Halloween 2008 mehr Lichterscheinungen/ORBS?

Vorab einiges zur überlieferten Tradition. (Quelle Wikipedia)
Meine Erfahrungen aus 2006 stehen vermutlich in Zusammenhang mit einer solchen Tradition. Ich hatte erkannt, dass sich an solchen Tagen schon Einiges im Unsichtbaren abspielt.
Zuerst etwas, was die Gegenwart von Halloween, Allerheiligen und Allerseelen weiß.
Am Vortag, an Allerheiligen, gedenkt die katholische Kirche aller ihrer Heiligen, nicht nur der offiziell heilig gesprochenen sondern auch der Heiligen, „um deren Heiligkeit niemand weiß als Gott“. Das Fest wurde eingeführt, da es unmöglich war, jeden Heiligen an einem besonderen Tag zu feiern. Papst Gregor III. legte im 8. Jahrhundert für die Stadt Rom den Feiertag auf den 1. November. Anschließend dient Allerseelen dem Gedächtnis der Verstorbenen, dabei sollen durch Gebet, Almosen und Fürbitte die Leiden der Armen Seelen erleichtert werden.
Der Termin beider Feste geht möglicherweise auf Samhain (Sommers Ende), ein vorchristliches Fest am Ende des Herbstes zurück. Es ist das erste der Hochfeste im keltischen Jahreskreis, das ursprünglich in der Nacht des elften Neumond (=schwarzer Mond im Kalender, diesmal am 29.10.08) eines Jahres gefeiert wurde. Am Jahresende durften die Verstorbenen ihre ehemalige Heimat wieder aufsuchen. Diesem Besuch sahen die Lebenden mit Ehrfurcht entgegen und stellten Essen für die nächtlichen Gäste bereit.
Das Samhain/Halloween-Fest symbolisiert den Beginn des dunklen Halbjahres. An diesem Tag – so glaubten die Kelten – sei die Grenze zwischen den Welten (wie auch an Beltane, der Walpurgisnacht) offen. Diese Hochfeste stellten in der irischen Mythologie Übergänge aller Art dar, auch heilige Orte und Zeiten. An solchen Grenzpunkten und -zeiten sollen die Übergänge von „der Dies- und Anderswelt“ als besonders durchlässig gegolten haben.
Man nahm an, dass die verstorbenen Ahnen in diesen Nächten auf der Erde wandeln, um Ihre Verwandten zu besuchen. Um ihnen den Weg zu leiten, stellte man Lichter in den Fenstern auf. Andere Interpretationen sagen, dass die Geister der Verstorbenen sich an den Lebenden rächen wollen und Unheil bringen. Deswegen war es wichtig, sich zu verkleiden, um einerseits von den Geistern nicht erkannt zu werden oder sie selbst zu verschrecken.
Interessant ist auch eine Vermischung des christlichen Allerseelen mit den Traditionen beim mexikanischen Totenfest Día de los Muertos. Es ist eine Familienfeier, zu der nicht nur die Lebenden, sondern auch die Toten eingeladen sind. Wohnungen und Friedhöfe werden prachtvoll mit orangen Ringelblumen, Skeletten und bunten Todessymbolen aller Art dekoriert. Während man bei uns den „Gedenktag der Toten“ in Wehmut begeht, wird in Mexiko diesem Bild widersprochen. Hier ist der Tod „etwas Lebendiges“. So kommt es, dass sich bereits im Diesseits die Barriere zwischen Leben und Tod auflöst. Wo vielerorts in Europa, nach Eintritt von nasskalter Feuchtigkeit und Nebel, der Trend zu Melancholie und Selbstmord sich erhöht – steigt hingegen in Mexiko das Stimmungsbarometer auf Hoch. Nachdem der Tag zur Neige geht, erstrahlt der Friedhof urplötzlich in einem Lichtermeer weißer Kerzen, die die Mexikaner ihren Verstorbenen auf die Grüfte stellen. Er ist zum Bersten gefüllt. Und die Totenstille ist wie weggefegt im Stimmengewirr der Besucher. In den Grabreihen erhebt sich liturgischer Gesang im Wechsel mit dem Rosenkranz. Überall riecht es nach Copal, einem entzündeten Räucherwerk. Der Friedhof „lebt“ und Alt und jung sind herbeigeströmt, um „die Familie zu besuchen“. Das soweit als Hintergrund.
Jetzt wird es interessant, ob und inwieweit diese Tore sich nach unserem Kalender richten und ob sich zu diesen Stunden auch vermehrt Lichterscheinungen zeigen. 2006 bin ich auf diese Zusammenhänge gestoßen und hatte solche Vorgänge begleitet. Jetzt will ich meine damaligen Erlebnisse wieder auffrischen. Wer Interesse hat, kann sie als ORB Fotograf begleiten, wir werden es auch versuchen.
Bei einigen ORB Analysen waren Seelen in bescheidenem Umfang erkannt worden. Weitere Zusammenhänge kenne ich nicht. Diese Tage sind aber geeignet, um herauszufinden, ob es Zusammenhänge gibt. Wen die Neugierde treibt, wird teilnehmen.
Seltsam, 2008 öffnet sich dieses Seelentor erst gegen Mitternacht, am Samstag, den 1.11., dann stärker ab 13:00, am Sonntag, den 2.11., bis Mitternacht und am 3.11., nachmittags bis etwa 22:00 heutiger Zeit. Ich hoffe, dass die morgige Zeitumstellung richtig berücksichtigt ist.
Wenn es in diesem Zusammenhang Lichterscheinungen gibt, dann wären diese natürlich abends, und zwar um:
Samstag, 1.11.2008, um 22:00 und nach 23:30
Sonntag, 2.11.2008, um 18:00, nach 19:00, vor 20:00 und um 23:00
Montag, 3.11.2008, nach 19:00, nach 20:00 und nach 21:00

Horst Grünfelder, Nußloch, den 25.10.08


Bilder und Text vom 31.10. bis 3.11.2008 von Horst Grünfelder
Ich bin wieder auf die Kreuzung einer Geomantie gegangen. Aus meinen Vorabfragen meinte ich zu erkennen, dass ORBs weniger in der Kernzeit eines geomantischen Zeitfensters erscheinen, sondern reichlich vorher und nachher. Diesmal gab es im Zeitfenster sogar eine Pause zwischendurch. Ich habe mich konsequent danach gerichtet, und siehe, die Ausbeute stieg auf 94 %. Von 103 Fotos waren nur 6 ohne ORBs. Trotzdem ist nur eine bescheidene Zahl beeindruckend. Gleichzeitig habe ich darauf geachtet, ob die 20,22 cm Wellenlänge da und intensiv war.
Ich teile die Beobachtung von Frank Peters, dass vager Nebel oft eine körnige Struktur hatte und bei mir eine rötliche Farbe. Darin waren schwache Orbs zu sehen. Wurden aus Nebel Orbs oder umgekehrt?

1-horst-pa313642-311008a.jpg2-horst-pb013676-11108a.jpg3-horst-21108-20a.jpg

Bild 1 + 2 für die bisher noch nicht Unterrichteten.
Bild 3 noch einmal, die Uhrzeit war falsch.

4-horst-31108-1853-uhra.jpg5-horst-31108-1854-uhra.jpg6-horst-31108-1921-uhr-spinnwebea.jpg

Bild 4 war meine erste Aufnahme heute, so wurde ich empfangen. Links oben ist es gelblich und kantig mit einem ORB. Gleich darauf hat sich der Schleier gewandelt.
Bild 5 und es wurden wandelnde Gestalten daraus. Gewöhnlich interpretiere ich die Formen nicht, aber hier schreiten sie einzeln die Wiese hinunter.
Bild 6 ein Lehrstück. Feuchte Spinnweben sind gefährliche Leuchtstreifen.
7-horst-31108-1921-uhra.jpgBild 7 immer wieder Schleier. Bei dem hatte ich vorher einen ORB verfolgt, nach 3 Aufnahmen ging er mehr zum Himmel, und dann wurde er ein Schleier? vielleicht. Dazu ein gelber hinter den Zweigen.
Insgesamt waren es für mich lehrreiche Tage mit einer vielseitigen Ausbeute. Langsam finde ich auch den geeigneten Platz. Alle von mir besuchten Zeiten waren mit Seelen verbunden. Ich bevorzugte Zeitfenster von Tierseelen und Pflanzenseelen und mit ihren Schutzengeln. Die Minuten davor und danach scheinen erfolgreicher zu sein.
Radiästhetisch war an diesen Tagen auch der Hammer los. An den nächsten Keltentagen wollen wir das vertiefen. Vielleicht verraten sich diese Tage dann doch durch ein seltenes Schema.
Horst Grünfelder, Nußloch, den 3.11.08

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