Forum Grenzwissenschaften und Kornkreise Kornkreise – Grenzwissenschaftliche Untersuchungen (Archiv-2019)

29. November 2015

Paranormales und Phänomenales … (1)

Paranormales und Phänomenales rund um Kornkreise
In dieser Reihe berichten wir von paranormalen und phänomenalen Erlebnissen, die sich in Zusammenhang mit Kornkreisen zugetragen haben. Dabei stützen wir uns nur auf Ereignisse, die wir unmittelbar selber erlebt haben oder die uns aus erster Hand von Zeugen berichtet wurden.

Fall 1 – Der schwarze Schatten im Kornkreis (Teil 2/3)
von Peter Hattwig

Das Piktogramm war kein Gebilde, bei dem die Ästhetik im Vordergrund stand, wie wir es von den großartigen Formationen gewohnt waren und wie wir sie auch in jenem Jahr in größerer Zahl bewundern durften. Die Formation hatte eine andere Bedeutung, die bis heute unbekannt geblieben ist.
Ich war seinerzeit mit einer größeren Gruppe unter Führung des FGK in England und konnte die Formation ausführlich inspizieren. Auch wenn sie bereits einen Monat alt war, als wir in Wiltshire anreisten, war die Formation noch in einem ordentlichen Zustand. Sie faszinierte nicht nur mich, sondern auch viele der mitgereisten Kollegen. Die einen untersuchten die Beschaffenheit des Korns, andere versuchten mit Hilfe ihrer Ruten die ätherischen Energien zu messen.
fall-1-wachstumsknoten.JPG
Peter Hattwig©

Die Getreidehalme wiesen im gesamten Bereich in den Wachstumsknoten Knicke von etwa 30° bis 45° auf. Es gibt kaum ein besseres Indiz als diese Wachstumsanomalie und zugleich ein Hinweis, dass die Formation nicht von Menschen gemacht wurde. Es gibt noch ein weiteres Indiz für die „Echtheit“: In den flächenhaften Gebilden richtete sich das Korn wieder auf, was in der Regel nur dann der Fall ist, wenn es nicht durch eine Walze oder Trittbretter gebrochen wurde.
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Peter Hattwig©

Sehr gut zu erkennen ist das Verhalten des Getreides in dem großen Oval, obwohl es in einigen Bereichen durch die vielen Besucher bereits zertreten war. In weniger frequentierten Bereichen zeigte es sich erholt und hatte sich wieder aufgerichtet. (Fortsetzung folgt)


::Inhaltsverzeichnis
Fall 1 – Der schwarze Schatten im Kornkreis (Teil 1/3)
Fall 1 – Der schwarze Schatten im Kornkreis (Teil 2/3)
Fall 1 – Der schwarze Schatten im Kornkreis (Teil 3/3)
Fall 2 – Die rote Kugel und der Hubschrauber (Fall 2)
Fall 3 – Der winkende Drachen (Teil 1)
Fall 3 – Der winkende Drachen (Teil 2)
Fall 4 – Das blitzende Licht am Himmel (Fall 4)
Fall 5 – Die Kamera, die keine Kornkreise mochte (Teil 1/2)
Fall 5 – Die Kamera, die keine Kornkreise mochte (Teil 2/2)

26. November 2015

Paranormales und Phänomenales … (1)

Paranormales und Phänomenales rund um Kornkreise
In dieser Reihe berichten wir von paranormalen und phänomenalen Erlebnissen, die sich in Zusammenhang mit Kornkreisen zugetragen haben. Dabei stützen wir uns nur auf Ereignisse, die wir unmittelbar selber erlebt haben oder die uns aus erster Hand von Zeugen berichtet wurden.

Fall 1 – Der schwarze Schatten im Kornkreis (Teil 1/3)
von Peter Hattwig

bild1.jpgDie kleine englische Ortschaft Alton Barnes, gelegen in der Grafschaft Wiltshire zwischen den Kleinstädten Marlborough und Devizes, war im Jahr 2009 Schauplatz eines einzigartigen Piktogramms, das bis heute zu den großen Rätseln der Kornkreisgeschichte zählt. Dieses besteht aus einer Vielzahl unterschiedlicher Zeichen und kryptischer Anhänge, die am besten mit Hieroglyphen beschrieben werden. War es die Kompliziertheit, dass das Piktogramm nacheinander in drei Nächten angelegt wurde, oder gab es dafür andere Gründe?
Der erste Teil wurde ausgerechnet am 21. Juni, der kürzesten Nacht des Jahres, ins Korn gelegt. Sollte das eine Bedeutung haben?
bild-2.jpgDas Piktogramm erinnerte mich an eine zu Hause stehende Briefwaage mit einem um 90° schwenkbaren Gewichtspendel, was natürlich eine unbegründbare Spekulation ist, die aber auch ein Fünkchen Wahrheit enthalten könnte, wer weiß? Am 22. Juni gab es erst einmal eine Ruhephase von einem Tag.
Dann wurden am 23. Juni in einer weiteren Nachtaktion 5 Kreisbögen mit 1 bis 5 Kugeln und rechteckige kastenförmige Strukturen angefügt. Nach sechs weiteren Nächten wurde das Piktogramm am 30. Juni 2009 vollendet, indem in Form von fünf parallel laufenden langen Bändern die „Hieroglyphen“ angehängt wurden.
bild-3.jpgSteckte in den Zeichen eine Botschaft?
Sollte das Piktogramm das Werk von Scherzbolden gewesen sein? Das Feld liegt zu Füßen des Weißen Pferdes und unterhalb des Milk Hill, auf dem des Nachts häufig Kornkreisinteressierte und -forscher Nachtwache halten. Ob das damals der Fall war, ist mir nicht bekannt. Menschliche Kornkreismacher hätten sich in der kurzen Nacht der Gefahr der Entdeckung ausgesetzt.
Mit einer Länge von 398 Metern ist das Piktogramm die längste Formation, die bis heute erschienen ist.

Alle Bilder Lucy Pringle©2009
(Fortsetzung folgt)

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Crop Circle ConnectorCrop Circle DatabaseLucy Pringle


::Inhaltsverzeichnis
Fall 1 – Der schwarze Schatten im Kornkreis (Teil 1/3)
Fall 1 – Der schwarze Schatten im Kornkreis (Teil 2/3)
Fall 1 – Der schwarze Schatten im Kornkreis (Teil 3/3)
Fall 2 – Die rote Kugel und der Hubschrauber (Fall 2)
Fall 3 – Der winkende Drachen (Teil 1)
Fall 3 – Der winkende Drachen (Teil 2)
Fall 4 – Das blitzende Licht am Himmel (Fall 4)
Fall 5 – Die Kamera, die keine Kornkreise mochte (Teil 1/2)
Fall 5 – Die Kamera, die keine Kornkreise mochte (Teil 2/2)

7. September 2015

Der Fehlerteufel in Kornkreisen (9/9)

In dieser 9-teiligen Serie geht es nicht um Ungenauigkeiten simpler Kornkreise, die oft von Menschen gemacht sind, sondern um komplexe Gebilde, bei denen offensichtlich ein Fehlerteufel zugeschlagen hat. Vielleicht sind solche „Fehler“ aber auch Absicht, diese Frage bleibt jedoch unbeantwortet.

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::Bildquelle Paul Jacobs©2015

::Fall 919. August 2015 – Etchilhampton, Wiltshire. Die ursprünglich auf acht Fortsetzungen angesetzte Reihe fehlerhafter Kornkreise wird um einen Formation erweitert, die am Ende dieser Saison im „Mutterland“ der Kornkreise, der englischen Grafschaft Wiltshire, erschienen ist. Es handelt sich um einen Kreis, umsäumt von 9 Sternformationen mit jeweils 6 Sternen, und zwei Ringen im Zentrum, die aus jeweils 9 Trapezen bestehen. Die Besonderheit besteht darin, dass die Flächen zwischen zwei gegenüberliegenden Dreiecken stehen geblieben sind, die eigentlich hätten ausgespart werden müssen.
fall-9-zeichnung1-layout1.jpg
::Bildquelle Crop Circle Connector©2015

Bei einer Analyse nach Entzerrung des Bildes durch ein befreundetes FGK-Mitglied zeigte sich, dass die Formation geometrisch sehr präzise angelegt ist.

Aber eine Begehung durch den erfahrenen Kornkreisforscher Charles Mallet zeigte jedoch, dass – wie er auf der Webseite des silentcircle.co.uk schreibt – alle niedergelegten Pflanzen gebrochen und in verschiedenen Höhen geknickt seien. Starke Zerstörungen seien auch im Mittelkreis zu sehen, wo viele Halme an der Wurzel vollständig abgebrochen seien. Ein Bild aus dem Innern der Formation zeigt die unsaubere Arbeit aus nächster Nähe.
fall-9-innenansicht.jpg
::Bildquelle Charles Mallet©2015

Es ist offensichtlich, dass hier der Fehlerteufel zugeschlagen hat. Für einen Kornkreisfälscher, der sich Mühe gegeben hat, eine geometrisch saubere Formation zu schaffen, ein ausgesprochen peinlicher Fehler.

::Weitere Informationen
19. August 2015Crop Circles Database


::Inhaltsverzeichnis
Fall 1 – 07. Juli 2007 – Kornkreisformation in Alton Priors
Fall 2 – 28. Juni 2007 – Kornkreisformation am West Kennett Longbarrow
Fall 3 – 19. Juli 2009 – Julia Set am Martinsell Hill
Fall 4 – 5. August 2001 – Kornkreisformation in West Stowell
Fall 5 – 24. Juli 2000 – Stargate Formation gegenüber dem Silbury Hill
Fall 6 – 13. August 2005 – Formation am Woolstone Hill in Oxfordshire
Fall 7 – 15. August 2002 – Alien mit CD bei CrabWood, Winchester
Fall 8 – 22./23. Juli 2008 – Southfield in Alton Priors
Fall 9 – 19. August 2015 – Etchilhampton bei Devizes

9. August 2015

Der Fehlerteufel in Kornkreisen (8/9)

In dieser 9-teiligen Serie geht es nicht um Ungenauigkeiten simpler Kornkreise, die oft von Menschen gemacht sind, sondern um komplexe Gebilde, bei denen offensichtlich ein Fehlerteufel zugeschlagen hat. Vielleicht sind solche „Fehler“ aber auch Absicht, diese Frage bleibt jedoch unbeantwortet.

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::Bildquelle ©Lucy Pringle

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::Bildquelle ©Steve Alexander

::Fall 822./23. Juli 2008 – Southfield in Alton Priors. Auch im Jahr 2008 wurde eine außergewöhnliche Formation entdeckt, die sich von allen anderen unterschied. Sie ist in zwei Nächten nacheinander entstanden und besteht aus bogenförmigen Segmenten, die ich für mich als „Schwalben“ bezeichnet habe. In der ersten Nacht wurden die sechs inneren „Schwalben“ geschaffen (erstes Bild) und in der nächsten die äußeren daran gesetzt (zweites Bild). Experten vor Ort haben mir bestätigt, dass sowohl der innere als auch der äußere Teil Anomalien aufwies, womit sichergestellt ist, dass keine Kornkreisfälschergruppe darin herumgepfuscht hat.
Der nachträgliche Ansatz schien nicht ganz einfach gewesen zu sein, denn dabei hat es ein kleines „Unglück“ gegeben: Einer der Bögen wurde falsch angesetzt.

::Weitere Informationen
22./23. Juli 2008Crop Circles Database


::Inhaltsverzeichnis
Fall 1 – 07. Juli 2007 – Kornkreisformation in Alton Priors
Fall 2 – 28. Juni 2007 – Kornkreisformation am West Kennett Longbarrow
Fall 3 – 19. Juli 2009 – Julia Set am Martinsell Hill
Fall 4 – 5. August 2001 – Kornkreisformation in West Stowell
Fall 5 – 24. Juli 2000 – Stargate Formation gegenüber dem Silbury Hill
Fall 6 – 13. August 2005 – Formation am Woolstone Hill in Oxfordshire
Fall 7 – 15. August 2002 – Alien mit CD bei CrabWood, Winchester
Fall 8 – 22./23. Juli 2008 – Southfield in Alton Priors
Fall 9 – 19. August 2015 – Etchilhampton bei Devizes

8. August 2015

Der Fehlerteufel in Kornkreisen (7/9)

In dieser 9-teiligen Serie geht es nicht um Ungenauigkeiten simpler Kornkreise, die oft von Menschen gemacht sind, sondern um komplexe Gebilde, bei denen offensichtlich ein Fehlerteufel zugeschlagen hat. Vielleicht sind solche „Fehler“ aber auch Absicht, diese Frage bleibt jedoch unbeantwortet.
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::Bildquelle©Steve Alexander

::Fall 715. August 2002 – Alien mit CD bei CrabWood, Winchester, in der Grafschaft Hampshire. Eine der bemerkenswertesten Formationen der Kornkreisgeschichte ist das Aliengesicht mit Datenscheibe oder kurz CD. Nach Aussage von Anderhub und Müller gilt als gesichert, dass dieses Gebilde von Menschen hergestellt worden ist. Die beiden bekannten Kornkreisforscher, die damals selber vor Ort waren, schreiben in ihrem Buch „Phänomen Kornkreise“, dass sie keine der bekannten pflanzenphysiologischen Veränderungen vorgefunden hätten, auch schien das Getreide sehr mechanisch und vergleichsweise ungeordnet niedergelegt. Zudem sei die geometrische Ausführung ungenau gewesen, denn einige der geraden Linien zeigten sich bei genauerer Betrachtung als krumm und wackelig.
Dass diese Formation in die Fehlerteufel-Reihe aufgenommen wurde, liegt an der Botschaft, die in die Datenscheibe „eingebrannt“ wurde. Die CD besteht aus einer Spirale mit unregelmäßigen Blöcken aus stehendem und niedergelegtem Getreide, die eine im ASCII-Code (American Standard Code for Information Interchange) geschriebene Botschaft enthalten, die von Programmierexperten schnell entschlüsselt worden ist. Beim ASCII-Code wird jedem Zeichen ein Bitmuster aus 7 Bit zugeordnet, wobei bei der Datenscheibe die „1“ einem langen Strich und die „0“ einem kurzen Strich entspricht. Abgesehen davon, dass beim interpretierten Text die Groß- und Kleinschreibung nicht konsequent eingehalten wurde, sind in der Mitte des Textes eine Reihe Buchstaben enthalten, die dort nicht hingehören. Im Original heißt es: „Beware the bearers of FALSE gifts & their BROKEN PROMISES. Much PAIN but still time. BELIEVE. There is GOOD out there. We OPpose DECEPTION. Conduit CLOSING (BELL SOUND).“
Übersetzt heißt der Text auf deutsch: „Hütet euch vor den Überbringern FALSCHER Geschenke und ihren GEBROCHENEN VERSPRECHUNGEN. Viel Schmerz doch immer noch Zeit. GLAUBE. Das GUTE ist dort draußen. Wir sind gegen TÄUSCHUNG. Leitung beendet.“
Ich muss schon sagen, mehr noch als die in der Mitte deplatzierten Buchstaben und die durcheinandergehende Schreibung stört mich der konfuse Inhalt. Wenn man beim Anblick der Formation noch glauben könnte, sie sei von Außerirdischen erschaffen worden, um der Menschheit eine sensationelle Botschaft zu übergeben, der wird beim Lesen des Textes sofort eines anderen belehrt.
Fazit: Nicht jeder Künstler, der einen Kornkreis machen kann, ist in der Lage, mit seinem Kunstwerk eine sinnvolle Botschaft zu übermitteln.

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::Inhaltsverzeichnis
Fall 1 – 07. Juli 2007 – Kornkreisformation in Alton Priors
Fall 2 – 28. Juni 2007 – Kornkreisformation am West Kennett Longbarrow
Fall 3 – 19. Juli 2009 – Julia Set am Martinsell Hill
Fall 4 – 5. August 2001 – Kornkreisformation in West Stowell
Fall 5 – 24. Juli 2000 – Stargate Formation gegenüber dem Silbury Hill
Fall 6 – 13. August 2005 – Formation am Woolstone Hill in Oxfordshire
Fall 7 – 15. August 2002 – Alien mit CD bei CrabWood, Winchester
Fall 8 – 22./23. Juli 2008 – Southfield in Alton Priors
Fall 9 – 19. August 2015 – Etchilhampton bei Devizes

21. Juli 2015

Der Fehlerteufel in Kornkreisen (6/9)

In dieser 9-teiligen Serie geht es nicht um Ungenauigkeiten simpler Kornkreise, die oft von Menschen gemacht sind, sondern um komplexe Gebilde, bei denen offensichtlich ein Fehlerteufel zugeschlagen hat. Vielleicht sind solche „Fehler“ aber auch Absicht, diese Frage bleibt jedoch unbeantwortet.
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::Bildquelle ©Steve Alexander

::Fall 613. August 2005 – Kornkreisformation am Woolstone Hill in Oxfordshire. In der Nähe des weißen Pferdes bei Uffington entstand 2005 diese wunderschöne, präzise und kunstvoll gemachte Formation mit einem Durchmesser von etwa 112 Meter. Sie wäre eigentlich perfekt gewesen, wenn den Machern nicht ein kleiner Fehler unterlaufen wäre. Es dauert einige Zeit, ehe man ihn gefunden hatte. Mehr möchte ich nicht sagen. Betrachten Sie die Fehlersuche als kleines Ratespiel. Eigentlich ist er nicht schlimm und schmälert in meinen Augen nicht die künstlerische Leistung. Für einige Kornkreisforscher war diese Unvollkommenheit ein Indiz, dass die Formation von Menschen gemacht wurde. Ich sehe das anders. Der Fotograf Steve Alexander, von dem das Bild stammt, sagt in seinem Buch „Crop Circles“: „Durch den Kornkreis zu gehen, war eine wundervolle Erfahrung. … Viele Menschen sprachen von einem erhebenden Gefühl in seinem Innern.“
Sie kennen den schönen Spruch: „Nobody is perfect!“ Warum soll das nicht auch für unsere Freunde vom anderen Stern gelten?

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Fall 1 – 07. Juli 2007 – Kornkreisformation in Alton Priors
Fall 2 – 28. Juni 2007 – Kornkreisformation am West Kennett Longbarrow
Fall 3 – 19. Juli 2009 – Julia Set am Martinsell Hill
Fall 4 – 5. August 2001 – Kornkreisformation in West Stowell
Fall 5 – 24. Juli 2000 – Stargate Formation gegenüber dem Silbury Hill
Fall 6 – 13. August 2005 – Formation am Woolstone Hill in Oxfordshire
Fall 7 – 15. August 2002 – Alien mit CD bei CrabWood, Winchester
Fall 8 – 22./23. Juli 2008 – Southfield in Alton Priors
Fall 9 – 19. August 2015 – Etchilhampton bei Devizes

20. Juli 2015

Der Fehlerteufel in Kornkreisen (5/9)

In dieser 9-teiligen Serie geht es nicht um Ungenauigkeiten simpler Kornkreise, die oft von Menschen gemacht sind, sondern um komplexe Gebilde, bei denen offensichtlich ein Fehlerteufel zugeschlagen hat. Vielleicht sind solche „Fehler“ aber auch Absicht, diese Frage bleibt jedoch unbeantwortet.
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::Bildquelle ©Steve Alexander

::Fall 524. Juli 2000 – Stargate Formation gegenüber dem Silbury Hill. Bis heute ungeklärt geblieben ist eine Formation aus dem Jahr 2000, die eines Morgens ganz in der Nähe des weltberühmten Silbury Hill entdeckt wurde.
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::Bildquelle ©Peter Hattwig

Das Gebilde, das fünf periphere Anordnungen von je fünf Dreiecken aufweist, wäre so schön symmetrisch gewesen, wenn, ja wenn eines der Dreiecke sich nicht quer gelegt hätte, um es scherzhaft zu formulieren. Auf jeden Fall war der mysteriöse Fall Gegenstand endloser Diskussionen unter den „Experten“, wie man damals im Internet nachlesen konnte. Wegen dieser „Anomalie“ bekam die Formation den Namen „Stargate Formation“, weil der Eindruck entstand, dass das Wegklappen des Dreiecks Zugang zum Innern eines Sterns geben könnte, wie bekannte Kornkreisfotograf Steve Alexander in seinem Buch „CropCircles“ schreibt. Steckte in dem Versatz des Dreiecks eine Information? Frank Peters gab mir den Hinweis, dass die Spitze des Dreiecks genau in Richtung von Avebury zeigte.
Wäre die Formation von Menschen gemacht worden, dann könnte man von einem Versehen ausgehen, entstanden dadurch, dass der Bereich der fehlenden Zacke vorher schon zerstört war oder während der Arbeit versehentlich zerstört wurde. Um das Projekt zu retten, wurde die Zacke einfach daneben gesetzt.Dem Gebilde wurde auf diese Weise die Aura des Geheimnisvollen gegeben, und die Formation als Ganzes gerettet. Die Exaktheit in der Ausführung spricht jedoch eher dafür, dass die Formation kein Menschenwerk war. Das würde bedeuten, dass der Fehlerteufel hier nicht mitgeholfen hat.
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::Bildquelle©Steve Alexander

Interessanterweise gibt es zwei Formationen, die mutmaßlich vom gleichen Urheber stammen und keine Anomalien aufweisen, gemeint sind die Formationen vom 26.8.2002 am Silbury Hill (links) und vom 6.7.2003 an der Green Street in Avebury (rechts).

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Fall 1 – 07. Juli 2007 – Kornkreisformation in Alton Priors
Fall 2 – 28. Juni 2007 – Kornkreisformation am West Kennett Longbarrow
Fall 3 – 19. Juli 2009 – Julia Set am Martinsell Hill
Fall 4 – 5. August 2001 – Kornkreisformation in West Stowell
Fall 5 – 24. Juli 2000 – Stargate Formation gegenüber dem Silbury Hill
Fall 6 – 13. August 2005 – Formation am Woolstone Hill in Oxfordshire
Fall 7 – 15. August 2002 – Alien mit CD bei CrabWood, Winchester
Fall 8 – 22./23. Juli 2008 – Southfield in Alton Priors
Fall 9 – 19. August 2015 – Etchilhampton bei Devizes

16. Juli 2015

Der Fehlerteufel in Kornkreisen (4/9)

In dieser 9-teiligen Serie geht es nicht um Ungenauigkeiten simpler Kornkreise, die oft von Menschen gemacht sind, sondern um komplexe Gebilde, bei denen offensichtlich ein Fehlerteufel zugeschlagen hat. Vielleicht sind solche „Fehler“ aber auch Absicht, diese Frage bleibt jedoch unbeantwortet.

fall_4.jpg
::Bildquelle ©Lucy Pringle

::Fall 45. August 2001 – West Stowell, Wiltshire Bis heute ungeklärt geblieben ist eine Formation aus dem Jahr 2000, die eines Morgens ganz in der Nähe des weltberühmten Silbury Hill entdeckt wurde.
Ein ganz ansprechendes Design weist dieser Kornkreis auf, der bereits vor 14 Jahren erscheinen ist. Die Ausführung weist jedoch an einigen Stellen Mängel auf, so zum Beispiel hat der Außenring leichte Beulen, und die Mittelpunkte der Kreise liegen nicht genau da, wo sie liegen müssten, wenn die Erschaffer ein mathematisch-geometrisches Modell zugrunde gelegt hätten. Die Annahme, dass die Formation von Menschen gemacht wurde, ist daher naheliegend. Aussagen über die Beschaffenheit des Korns innerhalb des Kreises liegen mir nicht vor.
Die Formation besteht aus vier Ringen, die in je drei Segmente eingeteilt sind. Innerhalb der Segmente sind unterschiedlich große Kreise: innen je ein winziger Kreis, der die Größe von weniger als einem Meter haben dürfte, nach außen hin folgen drei Kreis in abnehmender Größe, dann fünf und ganz außen müssten – wenn man die Zahlenreihe fortführt – sieben Kreise in jedem Segment enthalten sein. In zwei Fällen kommt man jedoch nur auf die Zahl sechs.
Mein Fazit lautet: Wer Kornkreise macht, der sollte bis sieben zählen können.

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Fall 1 – 07. Juli 2007 – Kornkreisformation in Alton Priors
Fall 2 – 28. Juni 2007 – Kornkreisformation am West Kennett Longbarrow
Fall 3 – 19. Juli 2009 – Julia Set am Martinsell Hill
Fall 4 – 5. August 2001 – Kornkreisformation in West Stowell
Fall 5 – 24. Juli 2000 – Stargate Formation gegenüber dem Silbury Hill
Fall 6 – 13. August 2005 – Formation am Woolstone Hill in Oxfordshire
Fall 7 – 15. August 2002 – Alien mit CD bei CrabWood, Winchester
Fall 8 – 22./23. Juli 2008 – Southfield in Alton Priors
Fall 9 – 19. August 2015 – Etchilhampton bei Devizes

15. Juli 2015

Der Fehlerteufel in Kornkreisen (3/9)

In dieser 9-teiligen Serie geht es nicht um Ungenauigkeiten simpler Kornkreise, die oft von Menschen gemacht sind, sondern um komplexe Gebilde, bei denen offensichtlich ein Fehlerteufel zugeschlagen hat. Vielleicht sind solche „Fehler“ aber auch Absicht, diese Frage bleibt jedoch unbeantwortet.

::Fall 319. Juli 2009 – Julia Set am Martinsell Hill. Ein ausgesprochen blöder Fehler, den man nicht weiter zu erläutern braucht, ist den Kornkreismachern bei der als Julia Set bezeichneten Formation auf dem Martinsell Hill im Landkreis Wiltshire im Jahr 2009 unterlaufen.

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::Bildquelle ©Lucy Pringle

Die Formation war bereits einige Tage vor dem Besuch der deutschen Kornkreisgruppe entstanden. Wir konnten sie in Augenschein nehmen, bevor sie ganz zertrampelt war. Sie lag abseits vom Durchgangsverkehr und von Ortschaften, war aber von einem Seitenweg aus gut sichtbar. Schon von weitem beeindruckte uns die enorme Größe des Piktogramms. Natürlich regnete es wieder einmal, als wir ankamen, und in einer Regenpause marschieren wir in das Feld und – waren enttäuscht. Die Formation war von Menschen gemacht, wie wir übereinstimmend nach kurzer Zeit feststellen konnten. Es war nicht allein der unverzeihliche Fehler, den Mittelpunkt des Gebildes zu dicht am Feldrand angesetzt zu haben, sondern es gab noch weitere Indizien. Die krakenförmigen Arme bestanden aus einer Reihe aneinander gereihter Kreise, für die zur Festlegung der Mittelpunkte Konstruktionshilfslinien gezogen wurden. Diese bestanden aus etwa 30 cm breiten Bogensegmenten, die zu Beginn ins Korn getrampelt wurden und die Mittelpunkte der Kreise markieren sollen. Die Spuren dieser Hilfslinien unterhalb der später umgelegten Halme waren deutlich sichtbar, wenn man die obere Schicht ein bisschen anhob. Als die unbekannten Macher merkten, dass der Feldrand die Kreise abschneiden würde, fingen sie an zu schummeln: Sie versetzten die Mittelpunkte der Kreise einfach ein Stück neben die Konstruktionshilfslinie, so dass die Formation vom Feldrand wegrückte. Das Luftbild zeigt, dass die Schummelei nichts genutzt hat, das fehlende Stück war einfach zu groß. Der eine Arm wurde zwar noch innerhalb des Feldrandes angelegt, aber der sechste Arm lag bereits außerhalb. Es gab weitere Indizien: Die Halme waren unmittelbar über der Erde geknickt, was auf brachiale menschliche Gewalt hindeutet. Und schließlich berichten Personen, die für „ätherische Energien“ empfänglich waren, dass die Formation „energetisch leer“ und nichts zu spüren gewesen sei – für Skeptiker des Paranormalen ist dieser Hinweis nicht relevant, er soll dennoch nicht unerwähnt bleiben. Bei Verlassen des Kornkreises fragte ich mich, was die Aktion mit diesem Kornkreis gebracht hat: für den Farmer viel zerstörtes Getreide (die großen Kreise hatten einen Durchmesser von etwa 12 Meter), für die Macher eine um die Ohren geschlagene Nacht und wenig Anerkennung. Mit Hilfe eines Fluggeräts hätte man vorher den Mittelpunkt um zwei Treckerspuren versetzt anlegen können.
Was ist das Fazit dieses Missgeschicks: Wer einen Kornkreis anlegen möchte, sollte wenigstens ein Ufo besitzen.

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Fall 1 – 07. Juli 2007 – Kornkreisformation in Alton Priors
Fall 2 – 28. Juni 2007 – Kornkreisformation am West Kennett Longbarrow
Fall 3 – 19. Juli 2009 – Julia Set am Martinsell Hill
Fall 4 – 5. August 2001 – Kornkreisformation in West Stowell
Fall 5 – 24. Juli 2000 – Stargate Formation gegenüber dem Silbury Hill
Fall 6 – 13. August 2005 – Formation am Woolstone Hill in Oxfordshire
Fall 7 – 15. August 2002 – Alien mit CD bei CrabWood, Winchester
Fall 8 – 22./23. Juli 2008 – Southfield in Alton Priors
Fall 9 – 19. August 2015 – Etchilhampton bei Devizes

14. Juli 2015

Der Fehlerteufel in Kornkreisen (2/9)

In dieser 9-teiligen Serie geht es nicht um Ungenauigkeiten simpler Kornkreise, die oft von Menschen gemacht sind, sondern um komplexe Gebilde, bei denen offensichtlich ein Fehlerteufel zugeschlagen hat. Vielleicht sind solche „Fehler“ aber auch Absicht, diese Frage bleibt jedoch unbeantwortet.
long-barrow.jpg
::Bildquelle ©Peter Hattwig

::Fall 228. Juni 2007 – Kornkreis am West Kennett Longbarrow. Im Jahr meiner ersten Kornkreisreise nach England ist ganz in der Nähe unseres Hotels, die nach dem Ort West Kennett und dem daneben liegenden ca. 5.500 Jahre alten Grabmal Longbarrow (Bild oben), die so benannte West Kennett Longbarrow Formation entstanden. Leider hatte der Farmer sie schon kurz darauf aus dem Feld herausmäht.
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::Bildquelle ©Lucy Pringle

Ich hatte daher keine Gelegenheit, sie in Augenschein zu nehmen, und mir ist auch keine Stellungnahme bekannt, wie das Gebilde aus allernächster Nähe zu bewerten war. Bei genauer Betrachtung des 3D-Bildes fällt auf, dass die mittlere linke „Säule“ einen schiefen Ansatz hatte. Sollte die Formation einen menschlichen Ursprung gehabt haben, würde ich sagen: „Schief gelaufen!“

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Fall 1 – 07. Juli 2007 – Kornkreisformation in Alton Priors
Fall 2 – 28. Juni 2007 – Kornkreisformation am West Kennett Longbarrow
Fall 3 – 19. Juli 2009 – Julia Set am Martinsell Hill
Fall 4 – 5. August 2001 – Kornkreisformation in West Stowell
Fall 5 – 24. Juli 2000 – Stargate Formation gegenüber dem Silbury Hill
Fall 6 – 13. August 2005 – Formation am Woolstone Hill in Oxfordshire
Fall 7 – 15. August 2002 – Alien mit CD bei CrabWood, Winchester
Fall 8 – 22./23. Juli 2008 – Southfield in Alton Priors
Fall 9 – 19. August 2015 – Etchilhampton bei Devizes

13. Juli 2015

Der Fehlerteufel in Kornkreisen (1/9)

In dieser 9-teiligen Serie geht es nicht um Ungenauigkeiten simpler Kornkreise, die oft von Menschen gemacht sind, sondern um komplexe Gebilde, bei denen offensichtlich ein Fehlerteufel zugeschlagen hat. Vielleicht sind solche „Fehler“ aber auch Absicht, diese Frage bleibt jedoch unbeantwortet.
„Nobody is perfect!“ Dieser bekannte Spruch trifft auch auf die Kornkreismacher zu, seien sie nun menschlich oder nicht. Im Jahr 2007, während meiner Anwesenheit im Zentrum des englischen Kornkreisgebietes in Wiltshire, erschienen zwei große Formationen, die beide auf ihre Weise unvollkommen oder fehlerhaft waren. Von mindestens einer ist sicher, dass sie nicht von Menschen gemacht wurde. Wenn man etwas weiter in der Kornkreisgeschichte herumstöbert, dann findet man weitere Beispiele von Unvollkommenheiten. Die Frage, die sich dann stellt, lautet: Fehler oder Absicht?
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::Fotoquelle Axel Kayser

::Fall 17. Juli 2007 – Kornkreis auf dem East Field in Alton Priors. In der Nacht der Entstehung dieser Formation hatte ein Team von drei Amerikanern dieses Feld vom benachbarten Knap Hill mit mehreren Videokameras und einer Infrarotkamera überwacht. Das Feld einschließlich der Zufahrten ist ohne Einschränkungen von oben voll einsehbar, wie ich mich in einer der folgenden Nächte überzeugen konnte. In der gesamten Nacht, die in dieser Jahreszeit (Ende Juni) nur drei bis vier Stunden Dunkelheit bietet, wurden jedoch keine Auffälligkeiten registriert. Die auf dieses Feld ausgerichtete Kamera konnte bis 1:35 Uhr das Weizenfeld überblicken, bis es dann endgültig so dunkel war, dass auch sie nichts mehr erkennen konnte. Dennoch liefen die Kameras weiter, denn es galt ja, die Anwesenheit möglicher Kornkreismacher mit ihren Taschenlampen auszuschließen. In der gesamten Nacht wurden jedoch keine Auffälligkeiten registriert, weder optisch noch akustisch. Um 3:13 Uhr war es dann so weit: Am Himmel erschien ein heller Lichtblitz. Und schon um 3:20 Uhr hatte die Kamera eine riesige Formation im Weizenfeld erfasst, die sich über rund 350 mal 200 m erstreckte und 210 Einzelkreise unterschiedlicher Größe enthielt. Allerhöchstens 100 Minuten kann der Vorgang gedauert haben, dann waren die Kreise ins Korn eingeprägt. Es war die bislang größte Formation des Jahres 2007.
Ich hatte Gelegenheit, die Beobachter selbst zu befragen. Dem Reporter einer englischen Tageszeitung sagten sie: „Ich habe keine Ahnung, wie das Gebilde entstanden ist. Ich weiß nur, dass es um 1:35 Uhr definitiv noch nicht zu sehen und um 3:20 Uhr auf einmal vorhanden war. Unsere Kameras haben bei der Dunkelheit nichts aufgenommen. Wenn dort eine riesige Gang von Leuten gewesen wäre, dann hätten sie kein Licht und keine Laser verwenden, keine Geräusche machen und keine Ausstattungen benutzen dürfen. Sie hätten in totaler Dunkelheit arbeiten müssen. Ich halte den Lichtblitz für wichtig. Er war vergleichbar mit Wetterleuchten, aber es war ein mattes weißes Licht für den Bruchteil einer Sekunde. Ich wusste, dass in dem Augenblick etwas geschehen war, und schon nach 10 Minuten konnten wir die Formation auf den Film bekommen. Als ich als erster in die Kreise hineinging, fühlte ich mich richtig euphorisch.“ Erschwerend kommt hinzu, dass das Feld gewölbt und von dem einen Ende zum anderen nicht überschaubar ist. Insofern kann es als gesichert gelten, dass die Formation NICHT von Menschen gemacht wurde.
Wenn man das Piktogramm betrachtet, dann fällt einem auf, dass auf einem der beiden Bögen die „Krone“ fehlt. Für mich ist es keine Frage, dass die Formation nicht fertig geworden ist. Fühlten sich die unbekannten Erschaffer vielleicht beobachtet? Oder sollte vielleicht doch eine Absicht dahinter stecken, die Formation von vornherein unsymmetrisch zu gestalten, denn sie enthält weitere Asymmetrien? Das war eine der Fragen, die mich damals schon in England beschäftigt hat und dazu führte, dass ich zusammen mit meinem Mitfahrer zwei Mal eine Nachtwache auf dem Hügel abgehalten habe, in der Hoffnung, die Formation würde noch zu Ende geführt. Die durchwachten Nächte blieben allerdings ergebnislos…

::Weitere InformationenCrop Circles Database


::Inhaltsverzeichnis
Fall 1 – 07. Juli 2007 – Kornkreisformation in Alton Priors
Fall 2 – 28. Juni 2007 – Kornkreisformation am West Kennett Longbarrow
Fall 3 – 19. Juli 2009 – Julia Set am Martinsell Hill
Fall 4 – 5. August 2001 – Kornkreisformation in West Stowell
Fall 5 – 24. Juli 2000 – Stargate Formation gegenüber dem Silbury Hill
Fall 6 – 13. August 2005 – Formation am Woolstone Hill in Oxfordshire
Fall 7 – 15. August 2002 – Alien mit CD bei CrabWood, Winchester
Fall 8 – 22./23. Juli 2008 – Southfield in Alton Priors
Fall 9 – 19. August 2015 – Etchilhampton bei Devizes

11. März 2011

Lichtkugeln unter der Zirkuskuppel (3)

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Das Foto „Orb im Zirkuszelt“ von Herrn Borchert wurde Anfang Januar auf die FGK-Webseite gestellt. Fotos mit durchleuchtenden Gegenständen sind selten und regen an festzustellen, wo sich die Lichtgestalt nun genau im Raum befindet. Herr Borchert hat das anschaulich und ausführlich aus seiner Sicht getan. Demnach wäre der Orb teilweise vor einem Spannseil aber auch hinten in der Zeltdachstrebe. Einige Besucher der FGK.org haben gleich mit Mails geantwortet. Peter Hattwig hatte zurückhaltend eine andere Auffassung geäußert. Später gab es außerhalb der Webseite noch mehr Diskussionen um die Position dieses Orbs. Sie werden hier festgehalten, gewissermaßen als eine alternative Sichtweise. Aus diesem Mailverkehr werden Passagen ausgewählt, sie sprechen für sich.


Horst Grünfelder – Donnerstag, 3. Februar 2011
„sicher ein schwieriges Foto, aber man wächst mit den Anforderungen.“ ….
…“1.) 3 Elemente liegen im Bereich dieses ORBs. Das vordere blaue Stahlseil, das hintere weiße Stahlseil, und die verstrebte Zeltstütze.
2.) Das blaue Seil geht ohne Schwächung durch. Auf der Vergrößerung zeigen sich wechselnde Blau- und Weißtönungen auf dem Seil. Der Rhythmus ändert sich im Bereich des Orb nicht.
3.) Das hintere Seil hat am oberen Rand des Orb eine Fehlstelle und ist unten im Orb von seiner Farbe kurz überlagert. Eine ähnliche Fehlstelle in annähernd gleicher Höhe ist übrigens auf dem anderen Seil über dem mittleren Turner! Was die kleine Orb-Farbe in der Mitte angeht, wäre auch denkbar, dass das Seil an der Stelle mit einem Klebeband z. B. umhüllt ist und deshalb nicht hell reflektiert wird. Das ist die eine Auslegung, aber der Orb könnte auch in seinem Bereich liegen.
4.) Die vier Vertikalen der Zeltstütze sind auch außerhalb des Orb im Bereich der Verstrebungen dunkel, d.h. sie reflektieren dort nicht. Im Bereich des Orb treten keine erkennbaren Veränderungen auf, eigentlich keine. Der Orb muss deshalb nicht dort sein.
Soweit die Logik. Sicher ist er keine über-Medizinball-große Lichtkugel. Nur, wie können wir das belegen? Da gab es früher eine Orb-Diskussion um ein Foto, das Ed damals brachte.
Es ist jetzt in seinem Buch auf Seite 27 als Bild 18 zu finden. Auch so ein schwieriger Fall,…. Die unterschiedliche Färbung des Orb war mit der dahinter liegenden Jacke auf dem Stuhl identisch. Links oben ist der Orb grünlicher. Und genauso weit reichen auch die Metallstäbe des Käfigs. Sie leuchten durch den Orb und enden da, wo die Jacke vom Stuhl beginnt.
Mit diesem Beispiel im Sinn, möchte ich meine Meinung so äußern. Der Orb ist näher bei der Kamera, als man vermutet. Theoretisch kann sogar das blaue vordere Stahlseil hinter ihm liegen, siehe das Käfigfoto. Die Stäbe laufen dort auch ungestört bis zum Stuhl durch, es hängt nur von einer idealen Reflexion ab….“


Peter Hattwig – Donnerstag, 3. Februar 2011
Peter geht auf den Punkt 2 von Horst ein → 2.) Das blaue Seil geht ohne Schwächung durch. Auf der Vergrößerung zeigen sich wechselnde Blau- und Weißtönungen auf dem Seil. Der Rhythmus ändert sich im Bereich des Orb nicht.

zirkus_blaues_seil_mit_pfeilen.jpg

Hallo Horst, zunächst möchte einmal das blaue Seil unter die Lupe nehmen. Ich habe es ausgeschnitten, und wenn man ganz genau hinguckt, dann sieht man, dass an den Stellen, wo das Orb beginnt, die Farbe des Seils blasser wird. Es ist zwar nicht viel, aber dennoch unverkennbar. Daraus folgt, dass das Orb vor dem Seil schwebt und somit sich ziemlich dicht vor der Kamera befindet.


Klaus Heinemann – Donnerstag, 3. Februar 2011
Ich möchte mich kurz in diese Diskussion einschalten. Die Erfahrung hat gezeigt … und das habt Ihr genügend angedeutet, dass es es sehr schwer ist, eindeutige Schlussfolgerungen aus einem solchen Bild zu schliessen, insbesondere wenn es sich nicht um flächenhafte Objekte handelt, die vermutlich zwischen Kamera und Orb liegen. Bei Gitterstaeben und Drahtseilen ist diese Schwierigkeit besonders groß, da sie nicht nur nicht flächenhaft sind, sondern dass es sich um enorme Helligkeitsunterschiede handelt, die oft im Digitalbild zu Überbelichtung tendieren. Schaut Euch nur den Kontrast und das Verlaufen des blauen Drahtseils an, das doch wohl eindeutig vor dem linken Turner verläuft …
Als Beispiel für flächenhafte Objekte und nicht allzu hohe Kontrastuntertschiede möchte ich auf mein Foto auf der Webseite wikispaces hinweisen ::mehr verweisen. Dieses Foto hatte ich damals mit viel Sorgfalt in allen Richtungen untersucht, wie z.B. mit Photoshop. Die Ergebnisse werden auch in meinem Buch „Das Orb Projekt“ diskutiert.
Es gibt noch andere Überlegungen, die die grundsätzliche Bedeutung dieser Diskussion berühren, d.h., wie wichtig es wirklich ist, ob ein Orb sich relativ nahe bei der Kamera befindet, oder ob er weiter weg ist. Wir (Gundi und ich) gehen darauf in unserem neuen Buch „Orbs, Their Mission and Messages of Hope“ (HayHouse) ein, welches in Kürze auch auf deutsch („Orbs – Lichtboten der größeren Realität“, Amra Verlag) erscheinen wird (vermutlich schon verfügbar am 2. und 3. April auf der FGK-Veranstaltung in Zierenberg. Wir werden in unserem Vortrag in Zierenberg am 3. April diesen Fragenkomplex behandeln.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Zierenberg. Klaus mit Gundi


Weitere Beiträge folgen!


Serienübersicht:
Lichtkugeln unter der Zirkuskuppel (1) ::mehr
Lichtkugeln unter der Zirkuskuppel (2) ::mehr
Lichtkugeln unter der Zirkuskuppel (3) ::mehr

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