Forum Grenzwissenschaften und Kornkreise Kornkreise – Grenzwissenschaftliche Untersuchungen (Archiv-2019)

31. Januar 2014

Vogel-Ballett oder Murmuration

Murmuration … eines der spektakulärsten Naturschauspiele der Welt.
Man kann in England und auch an deutschen Küsten Jahr für Jahr Schwärme von Staren beobachten, die es gegen Wintereinbruch zum etwas milderen atlantischen Klima zieht. Man glaubt nicht, was man da sieht. Kurz bevor sie rasten erzeugen sie erstaunliche Muster am Himmel.
Biologie organisiert sich selbst in Übereinstimmung mit der zugrunde liegenden Struktur und Dynamik von Raum-Zeit auf allen Skalen. In den Bildern sehen wir auch einige geometrische Einheiten, so, als ob es ein einheitlicher biologischer Organismus wäre. Beachtenswert ist auch die Dual Torus-Struktur in einem der Bilder …
Vielleicht ist es Zeit für den Menschen, von den Vögeln und Fischschwärmen zu lernen, wie man sich im Kollektiv verhält, um mehr Kohärenz und Resonanz zu schaffen. Das Vogel-Ballett wird als „Murmuration“ bezeichnet, einen deutschen Begriff gibt es dafür nicht.

2. Januar 2014

Kino-Tipp: „Das Geheimnis der Bäume“

Offizieller Trailer zu Luc Jacquets neuem Film „Das Geheimnis der Bäume“. Ab 2. Januar 2014 im Kino.
Der tropische Urwald ist ein einzigartiger Lebensraum. Nichts auf der Erde kommt ihm an Artenvielfalt gleich. Erst heute beginnen wir zu ahnen, wie in diesem ungeheuer komplexen Ökosystem alles pflanzliche und tierische Leben zusammenhängt. Doch in dem Augenblick, in dem wir dieses Wunder des Lebens zu begreifen beginnen, ist er schon größtenteils verschwunden, abgeholzt um des kurzfristigen Profits willen. Der Dokumentarfilm nimmt uns mit auf eine magische Reise zum Ursprung unseres Lebens – nicht umsonst werden die gewaltigen Ur- und Regenwälder die grüne Lunge unseres Planeten genannt. Wir sehen wie Bäume geboren werden, wie sie leben und wie sie sterben. Derjenige, der glaubt, Bäume seien reglos, wortlos, harmlos – der wird durch diesen beeindruckenden Film überrascht werden.
Es geht auf eine poetische Reise, auf der wir nicht nur in die Geheimnisse der Bäume eingeweiht, sondern auch für deren Gefährdung sensibilisiert wird: Sterben die Bäume – dann stirbt unsere Erde, denn sie sind lebensnotwendig für unser Ökosystem und für uns, den Menschen. Vom ersten Wachsen des Urwaldes bis hin zur Entwicklung der einzigartigen Verbindung zwischen Pflanzen und Tieren entfalten sich nicht weniger als sieben Jahrhunderte vor den Augen des Zuschauers, der Zeuge eines der größten Naturwunder wird. Mit imposanten Kamerafahrten aus der Vogelperspektive bis in mikroskopische Details und faszinierende Zeitrafferaufnahmen präsentiert der Film bildgewaltig und eindrucksvoll den Gesamtorganismus Wald.
Der Dokumentarfilmer und Oscar®-Gewinner Luc Jacquet hat sich mit dem Biologen Francis Hallé zusammengetan, um dem Geheimnis der Bäume auf die Spur zu kommen. Wir erfahren von der chemischen Sprache der Bäume, mit der sie sich gegenseitig vor Schädlingen warnen, von bis zu 400 Metern langen Lianen, denen die Bäume als Stützen dienen, von durch Pflanzen vorgetäuschten Insekteneiern und vom millionenjährigen Kampf zwischen der Passionsblume und der gefräßigen Raupe des Schmetterlings Heliconius.
Der Film, der in Peru, Gabun und Frankreich gedreht wurde, dringt tief ins Herz unserer Wälder ein und zeigt in mitreißenden Bildern die wechselseitigen Beziehungen zwischen Tier- und Pflanzenwelt. DAS GEHEIMNIS DER BÄUME ist nicht nur ein eindrucksvolles Plädoyer für den Naturschutz; nach diesem Film wird man Bäume mit anderen Augen sehen!
::Luc Jacquet – geb. 1967, ist ein französischer Regisseur, dessen Film „Die Reise der Pinguine“ 2006 mit einem Oscar® für den besten ausländischen Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde.
::Francis Hallé – geb. 1938, ist ein französischer Biologe und Professor Emeritus der Universität von Montpellier. Sein Spezialgebiet ist der tropische Regenwald und insbesondere die Architektur der Bäume. Er hatte als erster die Idee, den Regenwald in einem aerostatischen Ballon von oben zu untersuchen.

::Das Buch zum Film beim Verlag Zweitausendeins

13. November 2013

Dokumentarfilm: „Gekaufte Wahrheit“

„Gekaufte Wahrheit – Gentechnik im Magnetfeld des Geldes“.
Ein politischer Thriller über Gentechnik und Meinungsfreiheit.

Der Agrar-Chemie-Multi Monsanto bringt Anfang der 90er Jahre genmanipulierte Pflanzen auf den Markt, die für die Einen einer landwirtschaftlichen Revolution gleichkommen und Probleme der Welternährung lösen sollen. Für Andere bedeuten diese Pflanzen unwiederbringliche Zerstörung der biologischen Vielfalt auf diesem Planeten und müssen nachdrücklich bekämpft werden.
gekaufte_wahrheit.jpg::Der Inhalt – Kurzfassung
Zwei führende Molekularbiologen in Schottland und Kalifornien veröffentlichten kritische Ergebnisse ihrer Forschung zu gentechnisch veränderter Nahrung (GM-Food). Sie verloren ihre Arbeit und wurden darüber hinaus persönlich ruiniert durch Streichung der Forschungsmittel und Zerstörung ihres wissenschaftlichen Rufs.
Der Film erzählt aber auch die Geschichte ihres persönlichen Mutes und ihres Verantwortungsgefühls der Öffentlichkeit gegenüber, die bereits jahrelang GM-Food konsumiert.
Aussagen von Wissenschaftlern selbst belegen, dass 95% der Forscher im Bereich Gentechnik von der Industrie bezahlt werden. Nur 5% der Forscher sind unabhängig. Die große Gefahr für Meinungsfreiheit und Demokratie ist offensichtlich. Kann die Öffentlichkeit – können wir alle – den Wissenschaftlern noch trauen?
Ein Film von Bertram Verhaag – Produktionsfirma: DENKmal-Film Verhaag GmbH – Verleih DENKmal-Film Verhaag GmbH Barnsteiner Film
::Dokumentarfilm 88 Minuten – Shop


::HistorischesAgent Orange dürfte vor allem den Älteren noch sehr gut in Erinnerung sein. Es war die militärische Bezeichnung eines chemischen Entlaubungsmittels, das die US-Streitkräfte im Vietnamkrieg großflächig von Flugzeugen und Hubschraubern aus zur Entlaubung von Wäldern und zum Zerstören von Nutzpflanzen einsetzte, um den Vietcong die Tarnung durch den dichten Dschungel zu erschweren und deren Nahrungsversorgung zu stören. Da das Herbizid herstellungsbedingt mit dem Giftstoff 2,3,7,8-Tetrachlordibenzodioxin (TCDD) verunreinigt war, erkrankten infolge viele hunderttausend Bewohner der betroffenen Gebiete und bis zu zweihunderttausend US-Soldaten. Agent Orange wurde unter anderem von den US-Firmen Dow Chemical und Mobay einem Gemeinschaftsunternehmen von Monsanto und der Bayer AG hergestellt und geliefert.

4. Juni 2013

Mein Weg durch das Jahr

Der Verlag BEGEGNUNGEN – Verlag für Natur und Leben, hat sich zur Aufgabe gemacht, durch seine Bücher Begegnungen auf Seelenebene zu ermöglichen. Begegnungen, die uns eine neue Hinwendung zur Natur ermöglichen, zu allen sichtbaren und unsichtbaren Wesen und die uns die Wunder, die uns umgeben, erkennen lassen.
Begegnungen zulassen, sich mit der Natur beschäftigen, sie achten, Dinge sehen und erkennen, die wir bisher nicht wahrgenommen haben, und dadurch vielleicht auch Zugänge zu Welten finden, die bisher verschlossen waren oder die sich irgendwann verschlossen haben …
Auf der Basis des genauen Hinschauen und Zuhören auf Seelenebene sind mittlerweile mehrere Bücher entstanden, weitere sind in Planung und Bearbeitung.
::Nähere Info und Bestellung der Bücher über den Verlag
www.raum-fuer-natur-und-leben.de
über den Buchhandel oder über Amazon.
::Fotos © Christine Goeb-Kümmel, Erwin Kümmel
::Film- und Soundkomposition
© Rainer Moeszcke (nicht Mitglied bei der GEMA),
designwave(et)alice.de, www.querwerker.de

20. Mai 2013

Pflanzengift „Glyphosat“ am Pranger

Glyphosat ist ein Stoff, der in vielen Unkrautvernichtungsmitteln enthalten ist. Es ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Pflanzengift der Firma Monsanto. Tausende Tonnen davon werden allein auf Feldern in Deutschland versprüht. Die neuen Untersuchungen lassen die Leipziger Forscher vermuten, dass Glyphosat auch mit dem rätselhaften chronischen Botulismus zu tun haben könnte, einer Vergiftung, die schon Tausende Rinder verenden ließ und möglicherweise auch Menschen gefährdet. Denn der Studie zufolge tötet Glyphosat gesundheitsförderne Bakterien wie Lactobazillen und Bifidobakterien ab und bringt so das Gleichgewicht im Magen-Darm-Trakt durcheinander. Die Wissenschaftler stellen die These auf, dass die Vergiftung mit Glyphosat auch krank machenden Keimen wie dem gefährlichen Botulismuserreger den Weg ebnen kann. Das sind Bakterien, die normalerweise Menschen mit gesunder Magen-Darm-Flora nichts anhaben können. Bei Rindern wird der gefährliche Botulismuskeim von vielen Wissenschaftlern für verheerende Folgen verantwortlich gemacht !
::Quelle – 3sat Mediathek
::Weitere Informationen – Keine Gen-TechnikBauernstimme.de

9. Mai 2013

Wolf-Dieter Storl – „Indische Dimensionen“

Der bekannte Ethnobotaniker und Kulturanthropologe Dr. Wolf-Dieter Storl ist momentan mit Vorträgen, Workshops und Seminaren in Deutschland unterwegs.
storl_1a.jpgWolf-Dieter Storl erzählt in seinem neuen Vortrag von der mythischen Welt Indiens, dem Land der bunten Bilder – erschreckende, erschütternde, wie auch himmlische. Bilder zum Träumen, zum Wundern und auch Nahrung für geschundene Seelen. Wir sind oftmals geschult in einer kühlen, wissenschaftlichen Sichtweise, die analysierend ist und unsere Welt zum Gegenstand macht. Doch es gibt verschiedene Weisen die Welt zu sehen. Die indische Sichtweise erfährt die Welt, indem sie sich seelisch verbindet und meditativ in sie eindringt. Bis zum göttlichen Urgrund dringt sie vor und stellt das Gesehene in bunten, mythologischen, märchenhaften Bildern dar, als ein Abenteuer und als Verwandlungen der Götter. So können dem schauenden Auge auch die Pflanzen als Götter erscheinen; oder die Götter und Göttinnen nehmen pflanzliche Gestalt an.
dvd_rueckkehr.jpgIn dem Dokumentarfilm „Rückkehr an den Ganges“ wird der Zuschauer von Wolf-Dieter Storl nach Indien entführt, in einen mythologischen und bunten Kosmos, in die Welt der Pflanzendevas, froher Farben und Feste. Indische Heil- und Zauberpflanzen – vom Bodhi-Baum Buddhas bis zur Mango und der Lotusblume Lakshimis – sind umwoben von feiner Symbolik, Mystik und Ritualen. Auf seiner Reise wird Storl begleitet von dem jungen Inder Sandesh Singh, dem Sohn alter Freunde aus Varanasi. Nach vielen Jahren in Deutschland, kehrt er erstmals nach Indien zurück, um die Braut kennenzulernen, die seine Eltern für ihn auserwählt haben. Sandesh liebt seine Eltern und möchte sie nicht enttäuschen. Er liebt jedoch auch seine Freundin, Christina aus Dehli. Sandesh hofft, die indische Tradition und das Moderne in Einklang zu bringen. Wolf-Dieter Storl und Sandeshs Weg nach Jaipur führt entlang des Ganges, dessen Wasser heilend sind und zur Sammlung des Geistes einladen. Wolf-Dieter trifft auf die Umweltaktivistin Dr. Vandana Shiva und Sandesh lernt die Familie seiner Braut kennen. Zum Lichterfest Diwali, dem indischen Weihnachten, werden sich die Reisegefährten in Varanasi wieder sehen. Hat Sandesh sich inzwischen entschieden?
Wolf-Dieter Storl besucht in den kommenden Tagen und Wochen u.a. Weitnau, Lindau, Dötlingen, Oldenburg, Berlin, München, Frankfurt und weitere Städte.


::Alle Veranstaltungen mit Wolf-Dieter Storl
::Biografie Storl-Biografie.pdf ::Webseite – Wolf-Dieter Storl

13. Januar 2013

Campact Aktion gegen das Bienensterben

Wir unterstützen die Campact-Aktion gegen das Bienensterben!
Bienen brauchen Lebensraum! Immer mehr Bienenvölker sterben – geschwächt von Pestiziden und Monokulturen in der Landwirtschaft. Deshalb will die EU jetzt ökologisch vielfältige Äcker fördern. Doch Agrarministerin Aigner blockiert die Pläne. Jetzt in den kalten Wintermonaten sterben allerorts Bienenvölker. Sie sind geschwächt durch den hohen Einsatz von Pestiziden und immer mehr Monokulturen in der Landwirtschaft – und dadurch Parasiten wie der Varroamilbe schutzlos ausgeliefert. Sterben die Bienen, verlieren wir emsige Helferinnen, die viele Obst- und Gemüsesorten bestäuben.
bienensterben-campact-aktion.jpgDie EU-Kommission will nun Abhilfe schaffen: Subventionen sollen nur noch an Landwirt/innen fließen, die mindestens sieben Prozent ihrer Äcker ohne Pestizide und ökologisch vielfältig bewirtschaften. Überall in der Landschaft soll wieder Raum für artenreiche Wiesen und Äcker, Hecken und Obstbäume entstehen. Doch Agrarministerin Aigner macht Klientelpolitik für die Agrarlobby und will die Pläne völlig verwässern. Im Februar wird sie in Brüssel mitentscheiden. Jetzt müssen wir Bürger/innen gegenhalten: Am 26. Januar will Campact Frau Aigner zusammen mit Imker-Initiativen den Appell auf der Agrarmesse „Grüne Woche“ in Berlin übergeben – mit mindestens 75.000 Unterschriften!
Unterzeichnen Sie jetzt den Campact-Apell an Agrarministerin Aigner!
Bisher schüttet die EU Subventionen an Landwirt/innen mit der Gießkanne aus: Je mehr Fläche, desto mehr Geld – völlig unabhängig davon, wie das Land bewirtschaftet wird. Das will die Kommission jetzt ändern: Mit ihrem Vorschlag zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) will sie nur noch Landwirt/innen unterstützen, die ökologische Standards einhalten.
Gelingt die Reform, wäre dies ein erster Schritt zu einer nachhaltig-bäuerlichen Landwirtschaft. Entsprechend scharf schießt die Agrarlobby dagegen und brandmarkt ökologische Vorrangflächen als Flächenstilllegung. Dabei wird dort ökologisch viel gewonnen: Heu von artenreichem Grünland, Früchte von Streuobstwiesen, Brennholz aus Gehölzstreifen und Honig von vielfältigen Blüten. Für Bienen und viele andere Tierarten würden wichtige Lebensräume geschaffen.
Bisher will Ministerin Aigner in Brüssel die Reformvorschläge mit vielen Ausnahmeregeln verwässern. Doch sie steht zunehmend alleine da. Im Dezember stellten sich auch die Agrarminister der CDU/CSU-geführten Bundesländer geschlossen hinter die EU-Pläne. Jetzt müssen wir Bürger/innen Aigner klar machen: Mit jährlich 60 Milliarden Euro an Steuergeldern wollen wir keine ausgeräumten und tot gespritzten Agrarsteppen finanzieren. Wir brauchen Bäuerinnen und Bauern, die für eine vielfältige Landschaft und gesunde Lebensmittel sorgen.
::Unterstützen sie die Aktion
und unterzeichnen Sie den Campact Appell bitte hier: campact.de

4. Dezember 2012

Unser Trinkwasser ist mit Uran belastet

Gefährliches Trinkwasser – Von 1951 bis 2005 sind mit Billigung der zuständigen Behörden auf deutschen Äckern mindestens 13.000 Tonnen Uran ausgebracht worden.
Das stellte Prof. Dr. Ewald Schnug vom Julius-Kühn-Institut des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucher in einer konservativen Abschätzung fest. Phosphatdünger sind, so Schnug in seinen Vorträgen, mit durchschnittlich einem halben Pfund Uran pro Tonne verunreinigt. In der Düngemittelverordnung ist weder eine Deklaration noch ein Grenzwert für Uran festgelegt. Für das zuständige Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz existiert das Problem der Kontamination der Äcker mit Uran offenbar nicht. Ohne dass die Bauern es wissen, werden sie zu Mittätern und verseuchen bei der Düngung mit mineralischen Phosphaten Böden und Gewässer mit dem hochgiftigen Schwermetall.
Der Zusammenhang zwischen der Düngung und der Uranverseuchung der Gewässer ist der Bundesregierung seit mindestens 1984 bekannt. Die Chemikerin Professor Andrea Koschinsky von der Jacobs-University Bremen rechnet damit, dass es bis zu 50 Jahre dauern kann, bis das Uran in vollem Umfang in den Trinkwasserleitern ankommt. Damit schlummert in unseren Ackerböden eine Zeitbombe. Bis zu zwei Drittel aller Brunnen in Norddeutschland sind laut Professor Ewald Schnug bereits mit Uran aus der Düngung kontaminiert. In einigen Fällen bis weit über den ab Juni 2011 geltenden Grenzwert für Trinkwasser hinaus.
Die Dokumentation „Gefährliches Trinkwasser“ ist eine spannende Spurensuche nach den Quellen des Urans im Trinkwasser. Sie verfolgt die Fährte von dem kleinen Dorf Palmzin in Mecklenburg-Vorpommern bis in die Phosphatminen Marokkos.
::Info – Die Sendung wurde von 3Sat, am Freitag, den 16.11.2012 ausgestrahlt.

29. August 2012

Das Geheimnis des Bienensterbens

Filed under: FGK-Blogroll,Flora + Fauna,Gesundheit,Klima,Peters,Umwelt — Frank @ 07:14

2006 machte die Nachricht aus den USA Schlagzeilen, Milliarden von Bienen seien verendet. Viele Bienenzüchter fanden leere Bienenstöcke vor. Die US-Regierung beauftragte eine Gruppe von Wissenschaftlern mit der Untersuchung dieses mysteriösen Sterbens, das sogleich einen eigenen Namen bekam: Colony Collapse Disorder (CCD; auf Deutsch: „Völkerkollaps“). Über die Ursachen gibt es bisher nur Vermutungen – Genmutation, neue Pestizide, Mobilfunkstrahlungen, ein Virus -, aber keine endgültige Erkenntnis. Seit vier Jahren investieren Regierungen und verschiedene wissenschaftliche Einrichtungen beachtliche Mittel in die Erforschung und mögliche Beseitigung der Ursache dieser programmierten Katastrophe. Hat die Wissenschaft eine Antwort gefunden? Kann sie die Bienen überhaupt retten?
Um diese Fragen zu beantworten, verfolgte der Dokumentarfilm „Das Geheimnis des Bienensterbens“ die Arbeit verschiedener Wissenschaftlerteams, die mit unterschiedlichen Hypothesen die Ursachen der weltweiten Bedrohung der Honig- und Wildbienen zu verstehen versuchen. Der Film geht auch der Frage nach, wie es zu den radikalen Veränderungen im Verhältnis von Mensch und Biene kam, das sich lange Zeit im Gleichgewicht befand. Lange bevor das Colony Collapse Disorder in die Schlagzeilen geriet, hatten Wissenschaftler und Bienenzüchter den Schwund der Bienen und anderer Bestäuber festgestellt.
Bisher gibt es keine genauen Diagnosen der Wissenschaftler. Aber selbst wenn die Forschung die Ursachen dingfest macht, ist damit noch kein Heilmittel gefunden. Die Wissenschaft bleibt machtlos, solange landwirtschaftliche Produktionsmethoden nicht hinterfragt und verändert werden. Aber ist die Menschheit bereit, sich dieser Herausforderung zu stellen?

10. Juli 2012

Veranstaltung – „Pflanzenkommunikation“

Arbeitskreis für GEOBIOLOGIE Rheinland e.V. (AGR)
Samstag – 14. Juli 2012, 9.30 bis ca. 17.30 Uhr

53937 Schleiden-Gemünd/Eifel – Kurhaus – Seminarraum: Kleiner Kursaal


„Pflanzen verstehen – Ein neuer Weg durch Pflanzenkommunikation“
communication.jpgSie kommen in einen Garten und haben das Gefühl: Hier stimmt etwas nicht. Die Pflanzen (Blumen, Sträucher, Bäume) strahlen wenig Vitalität aus oder es zeigen sich vermehrt Schädlingsbefall, Krankheiten und Ausfälle. Sie prüfen, ob die Pflanzen standortgerecht gesetzt und richtig gepflegt wurden. Sie untersuchen Boden und Umfeld. Lernen Sie die Ursachen und Störungen zu erkennen, indem Sie mit allen Sinnen sowie mit Hilfe von Rute und Pendel die Pflanzen und ihr Umfeld wahrnehmen. Helfen Sie den Pflanzen mit homöopathischen Präparaten, natürlichen Pflanzenstärkungsmitteln sowie mit alternativen Bodenhilfsstoffen und Heilmethoden auf physikalischer und feinstofflicher Ebene.
Sensibilisieren Sie Ihre Sinne für tiefere Einblicke in die Pflanze als Lebewesen und in das Zusammenspiel mit dem Umfeld. Sie machen neue Erfahrungen, wie Sie Ihre energetisch-intuitiven Fähigkeiten als analytische Werkzeuge nutzen können, um ganzheitliche Lösungen zu erzielen. Sie erfahren neueste wissenschaftliche Erkenntnisse über die Kommunikationsmöglichkeiten mit Pflanzen, Hintergründe energetischer Zusammenhänge und den feinstofflichen Aufbau von Pflanzen. Wie kann ich die Aura und die Energieschichten von Pflanzen wahrnehmen? Wie arbeite ich in dem Zusammenhang mit Rute und Pendel und wie interpretiere ich geobiologische Eigenheiten
::Referentin – Gudrun Esser / Rösrath, Geobiologin und Gärtnermeisterin, LWK-zertifizierte Baumkontolleurin, Pflanzendokorin der Gartenakademie RPL, Dozentin am Gartenbauzentrum Münster-Wolbeck LWK NRW.
Mitglied im Forschungskreis für Geobiologie Dr. Hartmann (FFG)
::Für Gäste/Nichtmitglieder – Anmeldungen bei Heinz Josef Rademacher vom Arbeitskreis für Geobiologie Rheinland unter 02161 / 581021. Für neue Gäste/Nichtmitglieder – Beitrag: 20,- €.
::Weitere Informationen – www.geobiologie-rheinland.deLandkarte


Wir wünschen dem Arbeitskreis viel Erfolg bei der Veranstaltung !
Forum für Grenzwissenschaften und Kornkreise (FGK), stellvertr. F. Peters

25. Juni 2012

::DVD – „Summ mir das Lied vom Tod“

Filed under: FGK-Blogroll,Flora + Fauna,Gesundheit,Peters,Umwelt — Frank @ 21:09

Für das zunehmende Bienensterben macht man über die Medien seit Jahren schon viele Verursacher aus.
summ_mir.jpgOb Mobilfunk, Klimaveränderungen oder Schädlinge – alles muss herhalten, um das Phänomen des Massensterbens zu erklären. Sicherlich reagiert die Biene als sensibelstes Geschöpf in der Natur auf alle die Einflüsse negativ. Doch es ist vor allem ein Faktor, welcher sich zunehmend als Hauptverantwortlicher bestätigt. Die von den Chemiekonzernen mit hohen Profiten in der Landwirtschaft eingesetzten Saatgut-Beizen zeichnen sich verantwortlich für den Tod von Millionen Bienen.

Das hauptsächlich von den Chemiekonzernen finanzierte „Bienenmonitoring“ kommt aber Jahr für Jahr zu dem Ergebnis, dass die in den 70er Jahren eingeschleppte Varroa-Milbe der alleinige Verursacher für das Bienensterben sei. Und so gibt es seit mehreren Jahren nun eine Debatte über die eigentliche Ursache des millionenfachen Insektentods, während es in der Natur zunehmend ruhiger wird. NuoViso Filmproduktion besuchte Imker vor Ort, um sich ein eigenes Bild der Situation zu verschaffen. Dabei stellte sich heraus, dass die Imker das Problem mit der Varroa-Milbe eigentlich gut im Griff haben und in Wahrheit ein ganz anderer Bienenkiller existiert. Hochgiftige Neonicotinoide, die neuerdings als Pflanzenschutzmittel in Saatgut-Beizen eingesetzt werden, wirken wie ein Nervengift auf die Bienen und alle anderen Insekten in der Natur. Kaum jemand ist sich der Dramatik dieser Entwicklung bewusst. Die jährliche Bestäubungsleistung allein durch die Honigbiene wird von der EU auf über 150 Mrd. Euro geschätzt. Ein Faktor, ohne den es schlecht um unsere eigene Nahrungsversorgung aussieht.
::DVD, Laufzeit: 60 min., Preis inkl. MwSt. 17,90 € inkl. Versand
Sie können den DVD-Titel ab sofort im NuoViso-Shop bestellen.
Mit einem Kauf des Filmes unterstützen sie die Arbeit von NuoViso in finanzieller wie auch ideeler Hinsicht.

6. Februar 2012

„Kleine Wellenkunde für Dilettanten“

Gavin Pretor-Pinney – „Kleine Wellenkunde für Dilettanten“
Kein Meer ohne Wellen. Wellen entstehen ständig und überall auf den Weltmeeren. Sie steigen und fallen. Wellen können nicht angehalten werden. Seeleute bezeichnen sie als „Weiße Pferde“, „Schiffertöchter“, „Kaventsmänner“. Joseph Conrad nannte sie „schneegekrönte Mauern aus grünem Glas“, der Wind macht aus ihnen speiende Wasserberge. Japanische Fischer tauften sie Tsunamis. Wissenschaftler sprechen im Höchstfall von „Freak Waves“, Monsterwellen. Wellen können 200 Meter hoch werden. Eine einzige Welle kann 20 Kilometer lang werden, eine Strecke von bis zu 11.000 Kilometer zurücklegen und Jet-Geschwindigkeit (bis 1.000 Kilometer pro Stunde) erreichen. Die Konfrontation des Menschen mit Wellen ist immer ein sehr ungleicher Kampf.
wellenkunde.jpg(zum Vergrößern bitte Buch anklicken!)
Wellen sind allgegenwärtig
Eines Nachmittags saß der englische Journalist und Buchautor Gavin Pretor-Pinney in Cornwall am Strand und beobachtete die gemächlich ans Ufer rollenden Wellen. Gebannt von dem Anblick, von ihrer Vielfalt und Kraft, fragte sich der Wavewatcher, woher sie kommen und wohin sie gehen. Bald zeigte sich, dass Wellen nicht nur im Meer, sondern überall allgegenwärtig sind. Wir selbst und die Welt um uns herum bestehen aus Wellen. Die pochenden Schläge des Herzens, die Bewegungen des Verdauungsapparats, die Signale des Gehirns: Wellen sind das Transportsystem unseres Körpers. Alles, was wir sehen und hören, den Regenbogen am Himmel, die Lieblingsmelodie aus dem Radio, erreicht uns über Licht- und Schallwellen. Unsere gesamte Informationskultur, die Telefone und das Internet, beruhen auf Mikrowellen und Infrarotwellen. Explosionen lösen Druckwellen aus, Torsionswellen bringen Brücken zum Einsturz, ganze Fußballstadien wogen im Takt der La Ola. Der Orgasmus kommt in Wellen. (Jedenfalls bei einigen von uns). Nur: Was haben all diese Wellen gemeinsam mit denen, die so hübsch im Meer tänzeln? Gavin Pretor-Pinney, der sich als Experte für Wolken und als Herausgeber des Idler einen Namen gemacht hat, widmet sich mit diesem schönen, erhellenden und spannenden Buch der Erkundung der Wellen.
Blaues Wunder tänzelnder Wellen
Nur: Was haben all diese Wellen gemeinsam mit denen, die so hübsch im Meer tänzeln? Dieses „wunderbare Buch“ (Daily Telegraph) gibt Auskunft, Sie werden Ihr blaues Wunder erleben. „Elegant und fesselnd“ (Financial Times), „erhellend und amüsant“ (Daily Mail). Die perfekte Welle: „Vielleicht das unterhaltsamste Sachbuch aller Zeiten“ (Independent). Gavin Pretor-Pinney „Kleine Wellenkunde für Dilettanten“. Aus dem Englischen von Michael Hein und Yamin von Rauch.
::Gavin Pretor-Pinney – ist der Gründer der britischen „Cloud Appreciation Society“, einer Vereinigung, die sich ganz der Erforschung und Huldigung der fragilen Himmelsgebilde verschrieben hat und Autor zweier thematisch verbundener Bestseller: The Cloud Spotter´s Guide (2006) und The Cloud Collector´s Handbook (2009). Er lebt in London und Somerset.
::Verlag – Zweitausendeins
141 Abbildungen, 348 Seiten, fester Einband, Bestellnr. 280045, nur 24,90 € inkl. MWSt. zzgl. Versandkosten

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