Forum Grenzwissenschaften und Kornkreise Kornkreise – Grenzwissenschaftliche Untersuchungen (Archiv-2019)

15. Februar 2014

Gentechnik schädigt das Ökosystem

Sind gentechnisch veränderte Pflanzen erst einmal freigesetzt, verbreiten sie sich unkontrolliert und lassen sich nicht mehr zurückholen. Durch den Transport von Saatgut und Erntemaschinen, durch Wind und Bienen gelangen die Pollen oft kilometerweit. „Koexistenz ist nicht möglich“, sagt der kanadische Landwirt Percy Schmeiser und spricht dabei aus eigener Erfahrung. Seine Felder wurden durch Gentech-Raps von Monsanto verunreinigt, woraufhin der Konzern ihn wegen Patentverletzung verklagte. Durch die Freisetzung von Gentech-Pflanzen wird die gentechnikfreie Landwirtschaft gefährdet. Verbraucherinnen und Verbraucher können auf lange Sicht nicht mehr frei wählen.
Vor allem die Imkerei ist durch Gentechnik gefährdet. Bienen kennen keine Sicherheitsabstände und sammeln auch Pollen von Gentechnik-Pflanzen. Imker haben daher besondere Probleme, ihre Produkte gentechnikfrei zu halten. Denn der Gentech-Mais MON 810 ist in Deutschland zum Anbau zugelassen. Nach aktueller Rechtssprechung ist Honig, der Pollen des MON 810 enthält, nicht verkehrsfähig. Die Folgekosten muss jedoch der Imker tragen und nicht der Bauer, der den Gentechnik-Mais anbaut: Das sind zum Beispiel Kosten für den eventuellen Standortwechsel, für die Honiganalyse sowie für die mögliche Entsorgung. Die gesamte Ernte eines bayerischen Imkers wurde so im September 2008 zunichte gemacht.
Gentechnik-Konzerne rufen nach neuen besseren Pflanzen-Sorten. Dabei müssen wir nur nutzen und schützen, was uns über Jahrhunderte das Überleben gesichert hat: Die Vielfalt unserer Landwirschaft. Doch sie ist bedroht. 75% der Kultursorten unserer Lebensmittel sind im letzten Jahrhundert verschwunden.
Die britischen Studien „Farm-Scale-Evaluations“ belegen in einer umfangreichen Untersuchung, dass die Biodiversität (die Vielfalt an verschiedenen Pflanzen und Tieren) durch den Anbau von Gentechnik-Pflanzen, die gegen das Ackergift Roundup resistent gemacht wurden, stark zurückgeht. Der Anbau von diesen sogenannten herbizidresistenenten Pflanzen – das ist weltweit vor allem Roundup-Ready-Soja – führt dazu, dass mehr und giftigere Pestizide verwendet werden. Denn durch das Aufbringen von nur einem Herbizid (Roundup) bilden sich Resistenzen gegen das Ackergift, die mit weiteren, meist giftigeren Pestiziden bekämpft werden müssen.
Neben den herbizidresistenten Gentechnik-Pflanzen gibt es die sogenannten Bt-Pflanzen. Sie wurden so gentechnisch verändert, dass sie ihr eigenes Bt-Gift produzieren, das gegen Schädlinge wirken soll. In Deutschland ist das der Bt-Mais MON 810, der von dem Konzern Monsanto hergestellt wird. Das Bt-Gift vernichtet aber nicht nur Schädlinge. Es wirkt auch schädlich gegen nützliche Insekten. Zudem besteht die Gefahr, dass sich das Gift im Boden anreichert und dort das empfindliche Ökosystem schädigt.

::Text- und Bildquelle – keine-gentechnik.de
::Infomaterial bestellen – keine-gentechnik.de
::Weitere Infos – metapedia.org


1507.jpg::AktuellAgrar-Industrie jubelt: „Gen-Mais in Europa nicht mehr aufzuhalten.“ Der Gen-Mais 1507 der Lebensmittel-Konzerne DuPont und Dow Chemical steht vor der Zulassung in der EU. Die Agrarminister konnte am Dienstag keine qualifizierte Mehrheit aufbringen. Die EU-Kommission wird der Industrie die Erlaubnis zum Anbau in Europa erteilen ::mehr


::AktuellJörg Bergstedt „Seilschaften deutscher Gentechnik“
Am 26. April 2014 ist Jörg Bergstedt aktuell zum Thema Gentechnik ab 19.15 Uhr Referent der FGK Frühjahrs-Veranstaltung in Zierenberg.

10. Februar 2014

Zulassung von Gen-Mais 1507 droht

Der Deutsche Bundestag hat die Chance verpasst, ein unmissverständliches Zeichen gegen Agro-Gentechnik zu setzen. Am 30. Januar lehnten die Abgeordneten mehrheitlich einen Antrag der Grünen ab, der die Bundesregierung mit einem klaren Mandat für ein Nein zum Gen-Mais 1507 nach Brüssel geschickt hätte.
genmais.jpgAm 11. Februar wird im Rat für Allgemeine Angelegenheiten der EU über die Anbauzulassung des Gen-Maises 1507 abgestimmt. Das von der Pflanze ständig produzierte Gift gefährdet Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten. Derzeit stehen keine gentechnisch veränderten Pflanzen auf deutschen Feldern. Doch schon im nächsten Frühjahr könnte der Mais auch hierzulande auf den Äckern wachsen – und auf unseren Tellern landen.
„Der Gen-Mais 1507 stößt auf eine überwältigende Ablehnung. Der Bundesregierung ist die Mehrheit der Bevölkerung aber offensichtlich egal. 88 Prozent der Deutschen haben sich gegen den Anbau dieses Gen-Maises ausgesprochen,“ sagt Dirk Zimmermann, Gentechnikexperte von Greenpeace.
An der Ausgangslage für die entscheidende Abstimmung im Februar hat sich durch den Bundestagsbeschluss allerdings nichts geändert. Weiterhin braucht es ein deutsches Nein um die Zulassung von 1507 zu verhindern, immer noch ist nicht sicher wie sich Deutschland verhalten wird. Sollte eine Enthaltung Deutschlands eine Mehrheit gegen den Gen-Mais verhindern, wäre die EU-Kommission gefragt. Diese hat aber schon mit der Vorlage des Maises zur Abstimmung deutlich gemacht, dass sie die Zulassung befürwortet. Schon 2014 wäre der Anbau von „1507“ dann EU-weit erlaubt.

Bitte schreiben Sie deshalb an die verantwortlichen Politiker und fordern Sie ein klares „Nein“ aus Deutschland in der Abstimmung!
::Protest-Mail

2. Januar 2014

Kino-Tipp: „Das Geheimnis der Bäume“

Offizieller Trailer zu Luc Jacquets neuem Film „Das Geheimnis der Bäume“. Ab 2. Januar 2014 im Kino.
Der tropische Urwald ist ein einzigartiger Lebensraum. Nichts auf der Erde kommt ihm an Artenvielfalt gleich. Erst heute beginnen wir zu ahnen, wie in diesem ungeheuer komplexen Ökosystem alles pflanzliche und tierische Leben zusammenhängt. Doch in dem Augenblick, in dem wir dieses Wunder des Lebens zu begreifen beginnen, ist er schon größtenteils verschwunden, abgeholzt um des kurzfristigen Profits willen. Der Dokumentarfilm nimmt uns mit auf eine magische Reise zum Ursprung unseres Lebens – nicht umsonst werden die gewaltigen Ur- und Regenwälder die grüne Lunge unseres Planeten genannt. Wir sehen wie Bäume geboren werden, wie sie leben und wie sie sterben. Derjenige, der glaubt, Bäume seien reglos, wortlos, harmlos – der wird durch diesen beeindruckenden Film überrascht werden.
Es geht auf eine poetische Reise, auf der wir nicht nur in die Geheimnisse der Bäume eingeweiht, sondern auch für deren Gefährdung sensibilisiert wird: Sterben die Bäume – dann stirbt unsere Erde, denn sie sind lebensnotwendig für unser Ökosystem und für uns, den Menschen. Vom ersten Wachsen des Urwaldes bis hin zur Entwicklung der einzigartigen Verbindung zwischen Pflanzen und Tieren entfalten sich nicht weniger als sieben Jahrhunderte vor den Augen des Zuschauers, der Zeuge eines der größten Naturwunder wird. Mit imposanten Kamerafahrten aus der Vogelperspektive bis in mikroskopische Details und faszinierende Zeitrafferaufnahmen präsentiert der Film bildgewaltig und eindrucksvoll den Gesamtorganismus Wald.
Der Dokumentarfilmer und Oscar®-Gewinner Luc Jacquet hat sich mit dem Biologen Francis Hallé zusammengetan, um dem Geheimnis der Bäume auf die Spur zu kommen. Wir erfahren von der chemischen Sprache der Bäume, mit der sie sich gegenseitig vor Schädlingen warnen, von bis zu 400 Metern langen Lianen, denen die Bäume als Stützen dienen, von durch Pflanzen vorgetäuschten Insekteneiern und vom millionenjährigen Kampf zwischen der Passionsblume und der gefräßigen Raupe des Schmetterlings Heliconius.
Der Film, der in Peru, Gabun und Frankreich gedreht wurde, dringt tief ins Herz unserer Wälder ein und zeigt in mitreißenden Bildern die wechselseitigen Beziehungen zwischen Tier- und Pflanzenwelt. DAS GEHEIMNIS DER BÄUME ist nicht nur ein eindrucksvolles Plädoyer für den Naturschutz; nach diesem Film wird man Bäume mit anderen Augen sehen!
::Luc Jacquet – geb. 1967, ist ein französischer Regisseur, dessen Film „Die Reise der Pinguine“ 2006 mit einem Oscar® für den besten ausländischen Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde.
::Francis Hallé – geb. 1938, ist ein französischer Biologe und Professor Emeritus der Universität von Montpellier. Sein Spezialgebiet ist der tropische Regenwald und insbesondere die Architektur der Bäume. Er hatte als erster die Idee, den Regenwald in einem aerostatischen Ballon von oben zu untersuchen.

::Das Buch zum Film beim Verlag Zweitausendeins

27. Dezember 2013

FOX News berichtet über Chemtrails

Filed under: FGK,FGK-Blogroll,Klima,Nahrung+Wasser,Peters,Verschwörungen — Frank @ 07:40


Endlich scheint es so weit zu sein! Auch die Mainstream Medien, wie hier FOX News beginnen nach und nach über Chemtrails zu berichten. Die Blockadehaltung und Vertuschungsaktionen scheinen endlich zu bröckeln. Wenn man lange genug wartet kommt irgendwann die Wahrheit ans Licht, was über den Köpfen der Bevölkerung schon seit langem passiert.

7. Dezember 2013

Sie lebt, ist schön, endlich, verletzbar

… und es lohnt sich für sie zu sterben!

Dies ist ein nicht-kommerzieller Versuch von sanctuaryasia.com die Führungen der Welt, unverantwortliche Unternehmen und geistlose Verbraucher anzuprangern, die dabei sind das Leben auf der Erde für immer zu zerstören. Es ist allen gewidmet, die im Kampf für unseren Planeten gestorben sind und denen, die ihr Leben der Erhaltung der Erde widmen und ihrer Linie bis heute treu geblieben sind.
Der Filmschnitt wurde gemeinsam von Vivek Chauhan, einem jungen Filmemacher in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzgebiet Asien-Netzwerk sanctuaryasia.com umgesetzt.
Hauptquelle der Aufnahmen ist Yann Arthus-Bertrands unglaublicher Film „HOME“.
Die Musik ist von Armand Amar. Danke auch an Greenpeace und Regisseur Tom Love, timescapes.org.
::Weitere Informationen
::Asien-Netzwerk – http://www.sanctuaryasia.com/
::Home – http://www.homethemovie.org/
::Time Scapes – http://timescapes.org/

13. November 2013

Dokumentarfilm: „Gekaufte Wahrheit“

„Gekaufte Wahrheit – Gentechnik im Magnetfeld des Geldes“.
Ein politischer Thriller über Gentechnik und Meinungsfreiheit.

Der Agrar-Chemie-Multi Monsanto bringt Anfang der 90er Jahre genmanipulierte Pflanzen auf den Markt, die für die Einen einer landwirtschaftlichen Revolution gleichkommen und Probleme der Welternährung lösen sollen. Für Andere bedeuten diese Pflanzen unwiederbringliche Zerstörung der biologischen Vielfalt auf diesem Planeten und müssen nachdrücklich bekämpft werden.
gekaufte_wahrheit.jpg::Der Inhalt – Kurzfassung
Zwei führende Molekularbiologen in Schottland und Kalifornien veröffentlichten kritische Ergebnisse ihrer Forschung zu gentechnisch veränderter Nahrung (GM-Food). Sie verloren ihre Arbeit und wurden darüber hinaus persönlich ruiniert durch Streichung der Forschungsmittel und Zerstörung ihres wissenschaftlichen Rufs.
Der Film erzählt aber auch die Geschichte ihres persönlichen Mutes und ihres Verantwortungsgefühls der Öffentlichkeit gegenüber, die bereits jahrelang GM-Food konsumiert.
Aussagen von Wissenschaftlern selbst belegen, dass 95% der Forscher im Bereich Gentechnik von der Industrie bezahlt werden. Nur 5% der Forscher sind unabhängig. Die große Gefahr für Meinungsfreiheit und Demokratie ist offensichtlich. Kann die Öffentlichkeit – können wir alle – den Wissenschaftlern noch trauen?
Ein Film von Bertram Verhaag – Produktionsfirma: DENKmal-Film Verhaag GmbH – Verleih DENKmal-Film Verhaag GmbH Barnsteiner Film
::Dokumentarfilm 88 Minuten – Shop


::HistorischesAgent Orange dürfte vor allem den Älteren noch sehr gut in Erinnerung sein. Es war die militärische Bezeichnung eines chemischen Entlaubungsmittels, das die US-Streitkräfte im Vietnamkrieg großflächig von Flugzeugen und Hubschraubern aus zur Entlaubung von Wäldern und zum Zerstören von Nutzpflanzen einsetzte, um den Vietcong die Tarnung durch den dichten Dschungel zu erschweren und deren Nahrungsversorgung zu stören. Da das Herbizid herstellungsbedingt mit dem Giftstoff 2,3,7,8-Tetrachlordibenzodioxin (TCDD) verunreinigt war, erkrankten infolge viele hunderttausend Bewohner der betroffenen Gebiete und bis zu zweihunderttausend US-Soldaten. Agent Orange wurde unter anderem von den US-Firmen Dow Chemical und Mobay einem Gemeinschaftsunternehmen von Monsanto und der Bayer AG hergestellt und geliefert.

20. Mai 2013

Pflanzengift „Glyphosat“ am Pranger

Glyphosat ist ein Stoff, der in vielen Unkrautvernichtungsmitteln enthalten ist. Es ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Pflanzengift der Firma Monsanto. Tausende Tonnen davon werden allein auf Feldern in Deutschland versprüht. Die neuen Untersuchungen lassen die Leipziger Forscher vermuten, dass Glyphosat auch mit dem rätselhaften chronischen Botulismus zu tun haben könnte, einer Vergiftung, die schon Tausende Rinder verenden ließ und möglicherweise auch Menschen gefährdet. Denn der Studie zufolge tötet Glyphosat gesundheitsförderne Bakterien wie Lactobazillen und Bifidobakterien ab und bringt so das Gleichgewicht im Magen-Darm-Trakt durcheinander. Die Wissenschaftler stellen die These auf, dass die Vergiftung mit Glyphosat auch krank machenden Keimen wie dem gefährlichen Botulismuserreger den Weg ebnen kann. Das sind Bakterien, die normalerweise Menschen mit gesunder Magen-Darm-Flora nichts anhaben können. Bei Rindern wird der gefährliche Botulismuskeim von vielen Wissenschaftlern für verheerende Folgen verantwortlich gemacht !
::Quelle – 3sat Mediathek
::Weitere Informationen – Keine Gen-TechnikBauernstimme.de

9. Mai 2013

Wolf-Dieter Storl – „Indische Dimensionen“

Der bekannte Ethnobotaniker und Kulturanthropologe Dr. Wolf-Dieter Storl ist momentan mit Vorträgen, Workshops und Seminaren in Deutschland unterwegs.
storl_1a.jpgWolf-Dieter Storl erzählt in seinem neuen Vortrag von der mythischen Welt Indiens, dem Land der bunten Bilder – erschreckende, erschütternde, wie auch himmlische. Bilder zum Träumen, zum Wundern und auch Nahrung für geschundene Seelen. Wir sind oftmals geschult in einer kühlen, wissenschaftlichen Sichtweise, die analysierend ist und unsere Welt zum Gegenstand macht. Doch es gibt verschiedene Weisen die Welt zu sehen. Die indische Sichtweise erfährt die Welt, indem sie sich seelisch verbindet und meditativ in sie eindringt. Bis zum göttlichen Urgrund dringt sie vor und stellt das Gesehene in bunten, mythologischen, märchenhaften Bildern dar, als ein Abenteuer und als Verwandlungen der Götter. So können dem schauenden Auge auch die Pflanzen als Götter erscheinen; oder die Götter und Göttinnen nehmen pflanzliche Gestalt an.
dvd_rueckkehr.jpgIn dem Dokumentarfilm „Rückkehr an den Ganges“ wird der Zuschauer von Wolf-Dieter Storl nach Indien entführt, in einen mythologischen und bunten Kosmos, in die Welt der Pflanzendevas, froher Farben und Feste. Indische Heil- und Zauberpflanzen – vom Bodhi-Baum Buddhas bis zur Mango und der Lotusblume Lakshimis – sind umwoben von feiner Symbolik, Mystik und Ritualen. Auf seiner Reise wird Storl begleitet von dem jungen Inder Sandesh Singh, dem Sohn alter Freunde aus Varanasi. Nach vielen Jahren in Deutschland, kehrt er erstmals nach Indien zurück, um die Braut kennenzulernen, die seine Eltern für ihn auserwählt haben. Sandesh liebt seine Eltern und möchte sie nicht enttäuschen. Er liebt jedoch auch seine Freundin, Christina aus Dehli. Sandesh hofft, die indische Tradition und das Moderne in Einklang zu bringen. Wolf-Dieter Storl und Sandeshs Weg nach Jaipur führt entlang des Ganges, dessen Wasser heilend sind und zur Sammlung des Geistes einladen. Wolf-Dieter trifft auf die Umweltaktivistin Dr. Vandana Shiva und Sandesh lernt die Familie seiner Braut kennen. Zum Lichterfest Diwali, dem indischen Weihnachten, werden sich die Reisegefährten in Varanasi wieder sehen. Hat Sandesh sich inzwischen entschieden?
Wolf-Dieter Storl besucht in den kommenden Tagen und Wochen u.a. Weitnau, Lindau, Dötlingen, Oldenburg, Berlin, München, Frankfurt und weitere Städte.


::Alle Veranstaltungen mit Wolf-Dieter Storl
::Biografie Storl-Biografie.pdf ::Webseite – Wolf-Dieter Storl

1. Mai 2013

Water – Die geheime Macht des Wassers


::Teil 1

Wasser ist das wichtigste Element auf unserem Planeten. Das von Wasser gehütete Geheimnis gibt der Wissenschaft auch heute noch immer Rätsel auf. Nicht einmal der Einsatz modernster Technik bringt die Beantwortung aller Fragen. Im Gegenteil – häufig gesellen sich neue Erkenntnisse hinzu, die jedoch ebenfalls nicht völlig erklärt werden können. Die grundsätzlichste Frage lautet wohl: Woher kommt das Wasser eigentlich? Theorien und Möglichkeiten gibt es viele – einige davon stehen in wissenschaftlichen Erörterungen, eine andere in der Bibel. Eine Antwort darauf könnte auch Aufschluss auf die wunderbaren Kräfte geben, welche Wasser in sich trägt. Wasser umgibt uns an jedem Tag, in jedem Augenblick unseres Lebens. Mehr als drei Fünftel der Fläche unseres Erdballs sind mit Wasser bedeckt, aber was wissen wir wirklich über dieses rätselhafte Element?
water.jpgZum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit haben nun führende Wissenschaftler, Schriftsteller und Philosophen versucht, das Geheimnis des Wassers zu entschlüsseln. In zahlreichen Experimenten wurde auf beeindruckende Weise aufgezeigt, wie Umwelteinflüsse prägende Spuren im Wasser hinterlassen: Alles, was um das Wasser herum geschieht, wird gleichsam aufgezeichnet. Alles, was mit Wasser in Berührung kommt, hinterlässt eine Spur. Wussten bereits unsere Vorfahren von diesem Geheimnis, als sie versucht haben, mit silbernen Gefäßen gewöhnliches Wasser in Heilwasser zu verwandeln? Wieso verwendet der Präsident der Vereinigten Staaten zur Handdesinfektion strukturiertes Wasser? Wie beeinflussen menschliche Emotionen nachhaltig die Struktur von Wasser? Und hat Wasser womöglich eine Art Gedächtnis, vergleichbar mit der Festplatte eines riesigen Computers, die sämtliche Daten des Lebens für immer abspeichert? Lernen Sie die geheime Macht des Wassers verstehen und sehen Sie die Welt mit anderen Augen.
::Teil 2::Teil 3::Teil 4::Teil 5+6
::Hier auch erhältlich als DVD

12. Februar 2013

„Water makes money“ vor dem Aus?

Water Makes Money – Wie private Konzerne aus Wasser Geld machen.
water-makes-money.jpgDas Lebenselixier Wasser wird zunehmend den Geschäftsinteressen privater Konzerne unterworfen. Der Film „Water Makes Money“ von Leslie Franke und Herdolor Lorenz zeigt, dass dies nicht nur ein Problem für „Entwicklungsländer“, sondern auch für Industriestaaten ist.
Überall, wo finanzschwache Kommunen nach Entlastung suchen, klopfen große Wasserkonzerne wie Veolia oder Suez an die Tür. Die Folgen: rasant steigende Verbraucherpreise, Intransparenz und oft auch dunkle Machenschaften.
Offenbar trafen die Macher des Films mit ihrer Anschuldigung ins Schwarze, so hat der Konzern Veolia Klage gegen kritische Aussagen im Film eingereicht. Am 14. Februar beginnt die Gerichtsverhandlung in Paris. Unter Umständen drohen Zensur oder gar ein Verbot des Films.
::Weitere InformationenUmweltinstitut München

14. Januar 2013

EU will Trinkwasser privatisieren

Filed under: FGK-Blogroll,Gesundheit,Nahrung+Wasser,Peters — Frank @ 18:20

trinkwasser.jpgDer Wettbewerb stört die Qualität … und es wird teurer! Zukunftsaussichten sind Preisabsprachen, Qualitätsverlust durch Wettbewerb, schlechte Tansparenz, Kommissionen hinter verschlossenen Türen. Der Versuch der EU-Kommission, die Privatisierung der Wasserversorgung durch die Hintertür durchzusetzen.
::Zur Klarstellung – Die EU-Kommission will den Markt für die Privatisierung der Wasserrechte, die zur Zeit bei uns bzw. den jeweiligen Gemeinden freigeben.
Monitor hat dazu am 13.12.2012 eine Sendung ausgestrahlt: Geheimoperation Trinkwasser – Wie die EU-Kommission Trinkwasser zur Handelsware machen will.
Es ist nach dem Bericht zu erwarten, daß das Trinkwasser dann nicht nur erheblich teurer sondern die Qualität auch erheblich schlechter wird. Wenn ihr wie wir gegen diese Privatisierung seid, dann unterschreibt bitte auf dem Link unten.
Bis Mitte Januar müssen 1 Mio. Unterschriften eingesammelt sein, um das Vorhaben zu stoppen.
Es muss in der gesamten EU die Summe von 1 Mio. Stimmen erreicht werden – in den jeweiligen Staaten ist die Anzahl der Stimmen auf der Startseite angegeben, bei uns sind es bisher 100.000. Aber egal: Jede Stimme zählt, und je mehr, desto besser. Der „Monitor“-Bericht als Info ist hilfreich.
Es geht darum, dass die EU-Zuständigen den Markt öffnen für eine Privatisierung der Wasserrechte. Portugal wurde bereits dazu gezwungen und muss jetzt den 4-fachen Wasserpreis bezahlen. Griechenland wird es nicht anders ergehen. Privatisierung bedeutet, der Wasserpreis kann zukünftig vom Börsenkurs abhängen, Wasser könnte ein Exportschlager werden, die Qualität wird nicht mehr nach gängigen Richtlinien bestimmt, Großkonzerne kontrollieren, wenn es drauf ankommt. Bis Mitte Januar werden 1.000.000 Stimmen benötigt, damit die EU sich hierzu erklären muss.
::Artikel zur Monitor-Sendung, 13.12.2012 – WDR Monitor Sendung
::ARD Monitor-Sendung, 13.12.2012Geheimoperation Wasser
::Experiment BolivienWeltbank wollte den Regen privatisieren
::Unterschriftenaktion gegen die Privatisierung des Trinkwassers – right2water

13. Januar 2013

Campact Aktion gegen das Bienensterben

Wir unterstützen die Campact-Aktion gegen das Bienensterben!
Bienen brauchen Lebensraum! Immer mehr Bienenvölker sterben – geschwächt von Pestiziden und Monokulturen in der Landwirtschaft. Deshalb will die EU jetzt ökologisch vielfältige Äcker fördern. Doch Agrarministerin Aigner blockiert die Pläne. Jetzt in den kalten Wintermonaten sterben allerorts Bienenvölker. Sie sind geschwächt durch den hohen Einsatz von Pestiziden und immer mehr Monokulturen in der Landwirtschaft – und dadurch Parasiten wie der Varroamilbe schutzlos ausgeliefert. Sterben die Bienen, verlieren wir emsige Helferinnen, die viele Obst- und Gemüsesorten bestäuben.
bienensterben-campact-aktion.jpgDie EU-Kommission will nun Abhilfe schaffen: Subventionen sollen nur noch an Landwirt/innen fließen, die mindestens sieben Prozent ihrer Äcker ohne Pestizide und ökologisch vielfältig bewirtschaften. Überall in der Landschaft soll wieder Raum für artenreiche Wiesen und Äcker, Hecken und Obstbäume entstehen. Doch Agrarministerin Aigner macht Klientelpolitik für die Agrarlobby und will die Pläne völlig verwässern. Im Februar wird sie in Brüssel mitentscheiden. Jetzt müssen wir Bürger/innen gegenhalten: Am 26. Januar will Campact Frau Aigner zusammen mit Imker-Initiativen den Appell auf der Agrarmesse „Grüne Woche“ in Berlin übergeben – mit mindestens 75.000 Unterschriften!
Unterzeichnen Sie jetzt den Campact-Apell an Agrarministerin Aigner!
Bisher schüttet die EU Subventionen an Landwirt/innen mit der Gießkanne aus: Je mehr Fläche, desto mehr Geld – völlig unabhängig davon, wie das Land bewirtschaftet wird. Das will die Kommission jetzt ändern: Mit ihrem Vorschlag zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) will sie nur noch Landwirt/innen unterstützen, die ökologische Standards einhalten.
Gelingt die Reform, wäre dies ein erster Schritt zu einer nachhaltig-bäuerlichen Landwirtschaft. Entsprechend scharf schießt die Agrarlobby dagegen und brandmarkt ökologische Vorrangflächen als Flächenstilllegung. Dabei wird dort ökologisch viel gewonnen: Heu von artenreichem Grünland, Früchte von Streuobstwiesen, Brennholz aus Gehölzstreifen und Honig von vielfältigen Blüten. Für Bienen und viele andere Tierarten würden wichtige Lebensräume geschaffen.
Bisher will Ministerin Aigner in Brüssel die Reformvorschläge mit vielen Ausnahmeregeln verwässern. Doch sie steht zunehmend alleine da. Im Dezember stellten sich auch die Agrarminister der CDU/CSU-geführten Bundesländer geschlossen hinter die EU-Pläne. Jetzt müssen wir Bürger/innen Aigner klar machen: Mit jährlich 60 Milliarden Euro an Steuergeldern wollen wir keine ausgeräumten und tot gespritzten Agrarsteppen finanzieren. Wir brauchen Bäuerinnen und Bauern, die für eine vielfältige Landschaft und gesunde Lebensmittel sorgen.
::Unterstützen sie die Aktion
und unterzeichnen Sie den Campact Appell bitte hier: campact.de

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FGK - Archiv 2019